Grid (2019)

Bild Kochmedia

Als Grid im Jahre 2008 das erste Mal erschienen ist, war es das einzige Spiel, in welchem man bei Fahrfehlern mal eben zurückspulen konnte.

Ich habe zu diesem Zeitpunkt das Spiel schlichtweg geliebt und viele Tage am Rechner verbracht.

Bereits bei der Ankündigung zu Grid 2019 habe ich mich auf das Release gefreut und wollte es unbedingt in den Händen halten.

Mit 48 GB Download, auf Steam, ist es nicht gerade klein im Umfang.

Dies macht sich auch sofort bemerkbar, wenn man den Inhalt der Rennserie sieht.

Hier darf man durch alle Größen und Klassen wildern, egal ob es der klassische Mini, die Tourenwagenmeisterschaft oder die amerikanischen Muscle-Cars sind.

Sobald man das Spiel startet, ist man bereits im Geschehen drinnen. Kurz die Tasten auf die persönlichen Bedürfnisse angepasst und los geht’s …

Dieses Spiel ist super spielbar mit der Tastatur. Man darf keine Fahrfehler machen, sonst wird es schwer, den Anschluss zu behalten. Spielt man allerdings mit Lenkrad, sind die Gegner selbst auf der schwersten Stufe noch zu einfach.

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Hier hat Codemaster ein schönes Spiel entwickelt, welches auch mal eben schnell für ein zwei Runden gespielt werden kann, ohne dass man gleich den gesamten Arbeitsplatz umräumen muss.

Wie bereits beim Vorgänger schafft es der Publisher einen gesunden Mix aus Arcade- und Simulation zu praktizieren. Fakt um, spielt man mit Tastatur, ist der Mix aus Anspruch und Erfolg im Spiel perfekt.

Nach einigen Runden spielen sucht man allerdings die Neuerungen. Eine davon sind die Gegner, welche es übelnehmen, wenn man sie zu oft anrempelt. Sie passen daraufhin ihre Fahrweise an und schupsen einen auch mal von der Strecke. Überhaupt ist die KI richtig super.

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Diese fährt alles andere als perfekt und legt auch mal einen Dreher oder Überschlag hin.

Wenn wir selbst einen Fahrfehler machen, so kann man mit der „Taste 1“ zurückspulen und es nochmal versuchen.

Positiv

  • super Grafik,
  • beste Soundqualität,
  • sehr viele unterschiedliche Klassen,
  • Rückspulmöglichkeit bei Fahrfehlern,
  • mit Tastatur spielbar.

Negativ:

  • kaum Neuerungen,
  • mit Lenkrad viel zu leicht.

Somit bleibt dieses Spiel leider ein klein wenig hinter den Erwartungen zurück, macht jedoch genauso viel Spaß wie der erste Teil im Jahr 2008.

Fazit

Für knapp 30 Euro (Tendenz nach unten) bekommt man auf Steam ein solides, angenehmes und zeitgemäßes Remake von Grid.

Ich würde mir wünschen, dass auch andere Publisher sehr gute Spiele auf den aktuellen Stand der Technik heben würden.

Somit lautet mein Fazit: der Publisher hat alles richtig gemacht.

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Schreibt und testet für das Kinderspielmagazin. Bild wurde von Juli gezeichnet.