Captain Black

Bild Ravensburger

Bevor das Spiel beginnt, muss man das riesige Schiff zusammenbauen, welches fast einen Meter lang ist. Dazu wird geschickt der Boden der Spielschachtel genutzt. Die Eltern sollten hier aber behilflich sein, denn die Sensoren müssen genau passend gesetzt werden und gehen schwer wieder heraus.

Ist aber alles entsprechend gekennzeichnet.

Das Schiff besitzt alles, was ein Pirat so benötigt. Jedes Feld besteht aus unterschiedlichen Kreisen, was dann wiederum den Code für den Piraten darstellt und der Pirat erkennt diesen Code und reagiert darauf. Am Piraten kann man dann auch noch mit drei Schwierigkeitsstufen einstellen.

Im Hinterteil des Schiffes, welches offen ist, werden die unterschiedlichen Werkzeuge versteckt, so dass die Spieler diese nicht sehen können.

Diese wiederum werden dann in den Minispielen benötigt. Das Ziel des Spiels besteht darin, den Kapitän zu einer geheimnisvollen Schatzinsel zu begleiten, denn hier will er sich zur Ruhe setzen, sonst löst er sich in Rauch auf, wenn man es nicht schafft.

Aber alleine schafft man es nicht, man muss zusammenspielen, sonst hat man verloren. Zwar gewinnt der Spieler mit dem meisten Geld, aber ohne Kooperation geht es nicht, denn je länger man spielt, um so komplexer werden die Aufgaben.

Im Laufe des Spiels tauchen nicht nur Gefahren auf, sondern auch Ratten, Piraten und natürlich Seeungeheuer.

Am Anfang sollte man den Anfängermodus wählen, welcher dann so 30 Minuten dauert.

Am Anfang fliegen so zum Beispiel von einem Geisterschiff die Enterhaken auf unser Schiff. Diese werden an den entsprechenden Stellen eingehängt und müssen in dieser Runde wieder entfernt werden. Wird eine Aufgabe erfüllt, bekommt man dann Gold dafür.

Man würfelt und setzt dazu seine Figur auf dem Schiff. Aber Vorsicht, wenn zum Beispiel die Enterhaken zu lange an Bord bleiben, kommen immer mehr Piraten an Bord und der Schaden ist dann hoch. Sie legen so zum Beispiel Feuer und wenn dies in die Pulverkammer vordringt, kaum vorzustellen, was dann passiert.

Je länger das Spiel dauert, um so komplexer wird das Ganze auch, da greifen Seeungeheuer an, da tauchen Ratten auf, usw. Dazu werden immer die entsprechenden Plättchen auf den Punkten verteilt. Man muss sich dann die Aufgaben teilen, sonst kann man das Spiel nicht gewinnen. Der eine entfernt die Enterhaken, der andere geht gegen die Seeungeheuer vor und der andere kämpft gegen die Piraten. Je nachdem, wer schneller an den entsprechenden Orten ist.

Das Spielprinzip ist einfach, aber gerade darum macht es Spaß, vor allem bei den Kindern, denn da sind Piraten immer cool.

An einem Punkt tauchen dann immer wieder auch Minispiele auf, so muss man Gegenstände gegen die Zeit aus dem Heck ziehen.

Wer dann zum Schluss das meiste Gold hat, gewinnt das Spiel und segelt dann zurück. Aber dazu muss man zuvor das Ziel erreicht haben, sonst haben alle verloren. So muss man strategisch vorgehen.

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Fazit

Das Spiel besticht durch das außergewöhnliche Spielmaterial und die Elektronik. Beim Zusammenbau müssen aber die Eltern helfen, denn die Sensoren müssen an der richtigen Stelle platziert werden.

Das Ganze sieht genial aus. Und passt. Alles ist wirklich perfekt, so dass Kinder lange Freude an dem Spiel haben werden.

Vor allem gibt es auch besondere Einfälle und da gehören auch schon einmal Liegestütze dazu, warum das so ist, müssen Sie selber herausbekommen, denn ein Pirat muss ja immer fit bleiben.

  • Verlag Ravensburger
  • Familienspiel, Kinderspiel
  • Autor: Reiner Knizia
  • Grafik: David Brylewski
  • Ab 6 Jahre

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Über Wilfried Just 8909 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.