Die Malerin des Nordlichts

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Norwegen 1922: Signe ist talentiert, ambitioniert und vor allem eins: frei!

Endlich hat sie sich aus ihrer unglücklichen Ehe gelöst, und damit von einem Mann, der für ihre große Leidenschaft, die Malerei kein Verständnis hat. In ihrer Jugend lernte sie, an der Seite ihres Onkels, das Genie Edvard Munch, die schillernde Osloer Bohème kennen.

Nun nimmt Signe Unterricht beim Sohn von Paul Gauguin, sie hat sich geschworen, ihr Leben ausschließlich der Kunst zu widmen. Sie will ein Werk hinterlassen, das – ebenso wie die Bilder ihres Onkels – die Menschen bewegt und aufrüttelt.

Dann lernt sie Einar kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Als er sich dem Widerstand anschließt, begreift Signe, dass man manchmal alles wagen muss – in der Liebe und in der Kunst.

Signe Munch hat sich der Malerei verschrieben. Ihre Bilder sind leider verschwunden, denn als Deutschland Norwegen besetzt hatte, hat die Gestapo ihr Haus als Zentrale genutzt. Ihr Ehemann hat sich während der Besetzung dem Wiederstand angeschlossen.

Er wurde verhaftet und kam bei der Fahrt ins KZ ums Leben. Signe selber war bis Kriegsende in Norwegen im Straflager Grini interniert.

Ihre Gesundheit wurde dabei so geschädigt, dass sie kurz nach dem Ende der Besetzung an den Folgen des Straflagers verstarb.

Sie selber war eine sanfte, freundliche aber zielstrebige Frau, die es in dieser Zeit nicht einfach hatte, schließlich war es nicht selbstverständlich, dass Frauen in dieser Zeit selbstständig waren.

Die Geschichte spielt im Zeitraum von 1922 und 1945.

Hierbei wird viel mit entsprechenden Rückblenden gearbeitet. Außerdem ist die Geschichte sehr lebendig und man kann sich in die Personen der Geschichte sehr gut hineinversetzen.

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Insgesamt ist es sehr angenehm, der Geschichte zu folgen.

Fazit

Lena Johannson hat es sehr gut geschafft, die Künstlerin den Hörern sehr nahe zu bringen.

Vor allem wenn die Tatsache bekannt ist, dass kein einziges Werk mehr von ihr mehr vorhanden ist.

Auch ist sehr wenig von ihr selber bekannt. So hat die Autorin es sehr gut geschafft, diese Lücken im Lebenslauf zu füllen.

Eine Geschichte mit viel Tiefgang und Herz.

  • Autorin Lena Johannson
  • Verlag Audiobuch
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.