Mana Mana

Bild Zoch

Bei dem Spielnamen denkt man sofort an einen bekannten Titel aus der Sesamstraße. Aber damit hat das Spiel überhaupt nichts mitzutun. Die Grafik der Karten, die sehr gelungen sind, führt die Spieler in die Welt der Maori.

Es geht hierbei um die harmonische Lebenskraft, die sich durch die Bilder widerspiegelt. Zwar hat der Spieler gewonnen, der die meisten Punkte hat. Aber das funktioniert nur, wenn man auch an die anderen Spieler denkt.

Wenn ein Motiv bei einem Gegenspieler ausliegt, kann man an dieses auch seine Karten anlegen. Dafür gibt es Mana. Diese Belohnung fällt besonders stark aus, wenn sich die ausliegende Kartenanzahl dabei der Höchstmenge von 6 Stück je Bildmotiv nähert.

Gewonnenes MANA können die Spieler wiederverwenden, um noch schneller an weitere Karten zu kommen. Aber man muss schon hoch pokern, wann man was auslegt, denn man darf nur bis zu 10 Karten auf der Hand halten.

Zwar kann man diese auch vor sich selbst auslegen, aber dafür gibt es halt keine Punkte in Form von Mana. Gesammelt werden immer Farben. Wenn man davon sechs Karten ausliegen hat, kann der Spieler diese Farbe nicht mehr sammeln.

Fazit

Mana Mana ist ein gelungenes Kartenspiel. Die Spielkarten wurden dabei mit sehr viel Liebe gestaltet. Eine kurze Spielanleitung zeichnet dieses Spiel aus. Vor allem das „Pokern“, wann lege ich was und wo aus, ist sehr reizvoll.

Das zeigt wieder, das Spiele nie an der Größe der Schachtel gemessen werden sollten, denn auch kleine Spiele haben es in sich, so haben einige Kartenspiele schon den Preis Spiel des Jahres gewonnen.

  • Ab 8 Jahre
  • Autor Peter Jürgensen
  • Zochverlag
  • Spieljahrgang 2022
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.