Das kleine Gespenst – Spuk auf Burg Eulenstein

Bild Haba

Das kleine Gespenst wohnt auf der Burg Eulenstein und erwacht jede Nacht zur Geisterstunde. Es besitzt einen Schlüsselbund, mit dem es alle Schlösser und Türen öffnen kann.

Zu seinen Lieblingsspielen gehört das Kanonenkugelkegeln. Doch es weiß nicht mehr, wo es die Kanonenkugeln versteckt hat.

Die Spieler versuchen bei diesem Spiel, die Kanonenkugeln zu finden.

Wer eine gute Merkfähigkeit besitzt und das Gespenst koordiniert durch die Burg führt, kann das Spiel gewinnen.

Spuk auf Burg Eulenstein ist ein magnetisches Memo-Spiel für zwei bis vier Spieler. Geeignet ist es für Kinder ab 5 Jahren und die Spieldauer beträgt ca. 15 bis 20 Minuten.

Zum Spielinhalt gehören die Burg Eulenstein, ein kleines Gespenst, 36 Suchkarten, ein Magnetstab, 8 Truhen und 8 bunte Kanonenkugeln, vier Burgwände, vier Standfüße und ein Set mit Anti-Rutsch-Noppen.

Bevor man mit dem Gespenst durch die Burg spuken kann, muss diese zusammengebaut werden. Dazu wird der Unterteil der Schachtel genutzt. Unter die vier Standfüße werden die Anti-Rutsch-Noppen geklebt und anschließend kommen diese in die vier Ecken der Schachtel.

Von innen werden die Standfüße mit einer Kugel fixiert. Danach werden die Burgwände in richtiger Reihenfolge zusammengebaut und in den Schachtelboden gestellt. Dabei ist zu beachten, dass die römischen Zahlen auf den Burgwänden mit denen am Schachtelrand übereinstimmen.

Vor dem ersten Spiel sollten alle Mitspieler erst einmal probieren, das kleine Gespenst durch die Burg zu bewegen. Das ist zu Anfang nämlich nicht so leicht, aber mit etwas Übung klappt es gut.

Das Gespenst wird in einen beliebigen Raum gestellt und der Magnetstab wird mit dem Kopf nach oben unter die Burg geschoben.

Wenn der Magnetkopf direkt unter dem Gespenst ist, hört man ein „klack“ und anschließend kann man das Gespenst durch die Räume schweben lassen. Am besten funktioniert es, wenn man den Stab ganz langsam bewegt und die Mitspieler die Burg etwas festhalten.

Nun können die letzten Vorbereitungen beginnen: Die Burg Eulenstein kommt in die Tischmitte. Danach werden die Truhen mit den Kugeln bestückt und offen neben die Burg gestellt.

Der jüngste Spieler nimmt sich nun eine Truhe und zeigt den anderen die darin liegende Kugel. Anschließend verschließt er die Truhe und stellt sie in einen leeren Raum der Burg auf den Teppich. Im Uhrzeigersinn verteilen die Mitspieler nun die Truhen in der Burg.

Beim Verteilen der Truhen muss man sich gut konzentrieren und sich merken, wo die farbigen Kanonenkugeln versteckt sind. Das kleine Gespenst kommt zum Schluss in den letzten leeren Raum und der Magnetstab wird bereit gelegt.

Die Suchkarten werden nach ihrer Rückseite in drei Stapel sortiert und die einzelnen Stapel werden gut gemischt. Jeder Mitspieler erhält nun jeweils zwei Karten mit 2, 3 und 4 Kanonenkugeln.

Jeder Spieler nimmt nun eine 2er, 3er und 4er Suchkarte auf die Hand und legt die anderen drei verdeckt vor sich ab.

Gespielt wird im Uhrzeigersinn, der jüngste Spieler darf beginnen. Er nimmt sich den Magnetstab und begibt sich auf Kanonenkugelsuche. Dazu wählt er eine Suchkarte aus seiner Hand aus und legt diese offen vor sich ab. Die Aufgabe besteht nun darin, die Kugeln zu finden, die auf der Karte abgebildet sind. Die Reihenfolge der Kugeln spielt hierbei keine Rolle.

Mit dem Magnetstab wird das kleine Gespenst durch die Burg gelenkt. Kommt der Spieler zu einer Truhe, in der er eine von den abgebildeten Kugeln vermutet, dann ruft er laut „Buh“! Danach kann er die Truhe öffnen und die Kugel mit seiner Suchkarte vergleichen.

Stimmt die Kugel überein, kommt die Truhe offen zurück an ihren Platz und die Suche geht weiter. Wurden alle abgebildeten Kugeln gefunden, dann ist die Aufgabe gelöst. Die Suchkarte kommt aus dem Spiel und der Spieler zieht eine neue Karte aus seinem Nachziehstapel.

Bild Haba

Stimmt die Kugel nicht überein, dann endet der Spielzug und die Suchkarte wird wieder auf die Hand genommen.
Die Truhe, die im selben Raum steht wie das Gespenst, kommt anschließend in den leeren Raum.

Wir haben es allerdings einfacher gemacht und alle Truhen während des Spielens an derselben Stelle gelassen und nur das Gespenst in den leeren Raum zurückgestellt. Für kleinere Kinder finde ich diese Variante besser.

Bevor der nächste Spieler an der Reihe ist, werden die Truhen wieder verschlossen und zurück auf die Teppiche gestellt.

Das Spiel endet, sobald ein Spieler seine gesamten Suchkarten erfüllt hat. Die Runde wird danach noch zu Ende gespielt. Haben mehrere Spieler nun alle ihre Suchkarten erfüllt, so gibt es mehrere Sieger.

Fazit

Das kleine Gespenst – Spuk auf Burg Eulenstein – hat mir und meiner Tochter viel Spaß gemacht. Am Anfang war das Bewegen des Gespenstes nicht so leicht, aber wir hatten schnell den Bogen raus.

Mir gefällt die Spielidee mit dem magnetischen Gespenst sehr gut. Wie beim klassischen Memory braucht man auch hier eine gute Merkfähigkeit, um sich die acht Kugeln in den verschiedenen Truhen und Räumen einzuprägen.

HABA hat mit dem kleinen Gespenst ein tolles Spiel kreiert, das ich für Kinder ab dem Vorschulalter uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

  • Autoren: Kai Haferkamp, Markus Nikisch
  • Verlag: Haba
  • Anzahl Spieler:2-4
  • Altersgruppe: ab 5 Jahre
  • Spieldauer: ¼ Stunde bis 20 Minuten

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Sabrina Müller
Über Sabrina Müller 102 Artikel
Schreibt und testet für das Kinderspielmagazin. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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