Einzigartig – Bedrohte Tierarten

Bild Starnberger Spiele

Ich glaube, es war 2017, als ich Tanja Philippeit kennenlernen durfte. Hier hatte sie gerade ihr erstes Spiel Emojical Mau-Mau herausgebracht. Das Spiel hatte mich neugierig gemacht, weil der Titel anders war als so manche Groß-Produktion von Spielen.

Die Autorin hat nicht nur viel Liebe in das Spiel gesteckt, sondern der ganze Spielmechanismus war stimmig. So kam es zum Interview, welches Sie hier nachlesen können. Da man mit Bildern anders arbeiten kann als mit abstrakten Spielen, sind in letzter Zeit Memospiele in dem Verlag erschienen. Und dieses neue Memo-Spiel „Einzigartig – Bedrohte Tierarten“. Dieses Thema liegt Tanja Philippeit sehr am Herzen. Herausgekommen ist ein klassisches Memo-Spiel.

Das ist aber nur die eine Seite, die andere Seite sind die Bilder, die nur einen kleinen Ausschnitt zeigen, welche bekannten Tiere vom Aussterben bedroht sind.

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Ein Drittel unserer Tiere und Pflanzen sind konkret bedroht. „Der neue Report des Bundesamtes für Naturschutz bestätigt: Immer weniger Arten finden sich auf Äckern und Fluren zurecht.

Kein Wunder, denn der landwirtschaftliche Anbau wird immer öder und intensiver. Maiswüsten und Wintergetreideschläge prägen das Bild der Intensivlandwirtschaft. Lupinen, Erbsen, Ackerbohnen, Wicken, Kleegras, Hafer spielen eine immer geringere Rolle.

Begonnen hat alles mit dem Siegeszug der chemischen Industrie Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Der freigiebige Pestizideinsatz auf dem Acker sorgt dafür, dass neben (den Kulturpflanzen) Getreide, Mais, Zuckerrüben kaum etwas überlebt. Die Nahrungsgrundlage für viele Arten wird weggespritzt.“ (Greenpeace)

Tiere, wie der Eisbär, der Orang-Utan werden relativ schnell verschwinden, einfach so. Die Tiere, die in Zoos gehalten werden, darf man hierbei nicht mitrechnen. Wer soll den Kindeskindern einmal erklären, was ein Elefant oder Wal war. Aber es sind nicht nur Wildtiere, sondern auch alte Haustierrassen verschwinden, sterben aus.

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Wenn der letzte Elefant stirbt, wird die Erde verdorren, lautet ein afrikanischer Urmythos.

Lassen Sie es nicht so weit kommen. Spielen und über das Thema reden ist wichtig, vor allem fällt Ihnen bestimmt beim Spielen ein, was jeder in der Familie beisteuern kann, dass das Sterben der Tiere aufhört.

Das Spiel

Auf der Suche nach den meisten Bildpaaren tauchen die Spieler in die faszinierende Welt der Tiere ein. Sie trainieren dabei nicht nur ihr Gedächtnis und ihre Konzentrationsfähigkeit.

Alle Memo-Karten werden verdeckt gemischt und auf dem Tisch verteilt. Klar kann man auch ordentlich sein und ein Quadrat verdeckt auslegen.

Alles andere funktioniert wie ein Memo-Spiel. Wer die meisten Paare hat, gewinnt das Spiel.

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Man kann auch Zusatzpunkte vergeben, wenn man die richtige Tierart benennt. Für jedes richtige Tier gibt es einen Schoko Keks oder so. Da haben Sie als Eltern garantiert bessere Einfälle.

Was noch zu sagen wäre!

Ich besitze eine Hunderasse, die in Afrika jetzt Jagd auf Wilderer macht und seitdem geht dort in dieser Region die Wilderei um bis zu 70 Prozent zurück.

Fazit

Das Memo-Spiel ist klassisch. Die Aufnahmen überzeugen, da sie von hoher Qualität sind. Und natürlich, das merken Sie auch an diesem Artikel, ist das Thema wichtig. Den Kindern und Eltern sollte bewusst werden, wie unsere Verhalten das Aussterben dieser Tiere beeinflusst.

Weil wir vegan mögen, wird in Brasilien der Urwald abgeholzt, um Soja anzubauen. Avocato wird in Kolumbien durch die Rauschgiftmafia angebaut, weil wir hier alle billig diese Frucht essen wollen.

Das Spiel selbst ist daher sehr zu empfehlen und führen Sie gute Gespräche mit Ihren Kindern. Es lohnt sich.

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.