Auch Naturforscher benutzen den Begriff „Migration“

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Aus sehr mannigfaltigen Gründen haben in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder kleinere oder größere Gruppen von Menschen oder sogar ganze Völker ihre angestammte Gegend verlassen. Der Oberbegriff für alle diese Wanderungen ist „Migration“. Die Menschen, die ihre angestammte Heimat verlassen, um woanders zu leben, werden von uns landläufig als „Migranten“ bezeichnet, weil das Wort „migrare“ auf Lateinisch „wandern“ heißt.

Das Verständnis für Menschen, die aus religiösen oder politischen Motiven verfolgt, die für sich und ihre Kinder keine Zukunft mehr dort, wo sie leben, sehen oder die aus anderen Ländern zu uns kommen, weil es ihnen in ihrer Heimat schlecht ergangen ist, weil dort eine Hungersnot herrscht oder sie vor Naturkatastrophen geflohen sind, sollte im Kindesalter geweckt werden. Wie aber kann dieser Vorgang, dessen Ausmaß im 21. Jahrhundert schwer abzuschätzen ist, kindgerecht erklärt werden?

Eine Idee dazu stammt von Gerhard Friedrich, dem promovierten Diplom-Pädagogen, der als Lehrer die Fächer Mathematik, Technik, Pädagogik und Psychologie unterrichtete und sich einen Namen als Privatdozent an der Universität Bielefeld sowie als Buch- und Spieleautor (u.a. „Komm mit ins Zahlenland“) machte.

Wenn Naturforscher den Begriff „Migration“ benutzen, meinen sie den Vogelzug im Frühjahr und Herbst, die „periodische Migration“, also zeitweilige Wanderung „sich bewegen“.

Die Umsetzung dieser Idee in Textform wurde von Cornelia Klein, der promovierten Erziehungswissenschaftlerin, die als Lektorin bei einem sozialwissenschaftlichen Verlag arbeitet, realisiert.

Doch was wäre der schönste Text darüber, dass Amseln zwitschern, Nachtigallen singen, Drosseln tirilieren und Krähen krächzen, für Kinder, ohne die dazugehörenden Illustrationen? Diese stammen von Michael Bögle, dem Freiburger Illustrator und Künstler, dessen von ihm entwickelte TuscheBuntstifttechnik, welche seinen Bildern eine stark lebensbejahende Wirkung verleiht, einzigartig ist.

Mit drei Kindern und vier Enkelkindern spiegeln sich seine familiären Erfahrungen bereits in Kinderbüchern wie „Balduin der Pinguin“, „Der blaue Hase Fridolin“ oder Emmas und Timms Geheimnisse anschaulich und nun in „Karla kann nicht krächzen“ wieder.

Das kleine Krähenmädchen Karla kann nicht krächzen. Bald schon wollen die anderen Krähen nichts mit ihr zu tun haben. Auf ihrer Reise durch den Wald trifft sie auf viele andere Vögel: eine Amsel mit mattem Federkleid, eine Eule, der nachts niemand zu – hört und eine Nachtigall, die vieles mehr kann, als nur singen.

Sie alle helfen Karla, ihre Stimme zu finden. Als sie in die Kolonie zurückkehrt, hat sie eine Überraschung dabei …

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