Tierisch bedroht

Bild Mogel Verlag

Von diesem blauen Planeten verschwinden immer mehr Arten. Viele Tiere werden unsere Kinder nur noch aus den Zoos oder vom Bildschirm kennen. Egal ob Pottwal oder Elefant, bzw. Löwe oder Eisbär, es gibt nicht mehr viele von ihnen.

Sie sind tierisch bedroht. Vor allem ist es der Mensch, der die Lebensräume der Tiere für sich beansprucht und sogar bereit ist, sie zu zerstören. Aber es ist auch der Mensch, dem es gelingen muss, Wege zu finden, die wunderbare Artenvielfalt unserer Erde zu erhalten.

Und hier erfüllt dieses Spiel eine gute Funktion, denn das Spiel ist hier Mittel zum Zweck, darüber nachzudenken.

Und schon allein, dass man gemeinsam agieren muss, ist ein kleines Signal, denn das Artensterben kann man auch nur gemeinsam verhindern. So müssen die Spieler Strategien entwickeln und mit Ressourcen arbeiten, um die Tiere zu schützen.

Die Anzahl der Karten ist dabei abhängig, wie viele Spieler das Spiel spielen. Die Karten werden verteilt, dabei wird die Auslage verdeckt abgelegt. Liegt dann nur eine Farbe aus, was gleich zu setzen ist mit einem Lebensraum, müssen die Karten neu gemischt werden. Der Rest bildet den Nachziehstapel.

Dann werden nur noch Startegiekarten, Spenden und der Kompass, wie in der Spielanleitung beschrieben, ausgelegt. Auf den Tierkarten steht, welche Bedürfnisse erfüllt werden müssen, dass das Tier nicht mehr bedroht wird, wie zum Beispiel Land als Bedürfnis. Unsere Handkarten bilden dabei die Ressourcen. Wie viele Runden gespielt werden müssen, wird durch die Anzahl der Strategiekarten angezeigt.

Das Besondere ist, dass man sich absprechen muss, wie viele Handkarten man ausspielen soll, um so die jeweiligen Tiere zu retten und zwar bevor diese aufgenommen werden. Man sieht hierbei aber schon immer, aus welchem Lebensraum die Tiere kommen.

Das Tier ist dann gerettet, wenn alle Bedürfnisse erfüllt werden, wenn nicht, ist dieses nicht tot sondern nur bedroht. Die Tierkarte wird zuvor umgedreht und die Ressource angelegt. Sie müssen aber aus dem gleichen Lebensraum kommen. Ist die Runde beendet, wird die andere vorbereitet.

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Wenn die letzte Strategiekarte aufgedeckt wurde, ist das Spiel zu Ende, es wird aber nur noch zu Ende gespielt. Dann erfolgt die Wertung.

Fazit

Tierisch bedroht ist ein Kartenspiel, welches doch sehr anspruchsvoll ist. Ein Spiel mit Tiefgang eben und dazu noch sehr schön gestaltet.

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 3528 Artikel

Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken.

Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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