Lucky Luke sattelt um

Cover der Hommage "Lucky Luke sattelt um" von Mawil; © Lucky Comics, 2019. All Rights Reserved - by Mawil. / Bildrechte Egmont Ehapa Media

Mit „Lucky Luke sattelt um“ erscheint eine außergewöhnliche Hommage des Berliner Autors und Zeichners Mawil an den lonesome Comic-Cowboy.

Seit 1946, als der belgische Comic erschien, hat er im Laufe der Jahre viele Fans bekommen. Nicht umsonst wurden mehr als 30 Millionen Hefte allein nur in Deutschland verkauft.

Später folgten Kinofilme und natürlich die Zeichentrickserien.

Der Vater des Ganzen war Morris, der bis 1955 die Geschichten schrieb.

Danach folgte René Goscinny als Autor, der den Geschichten bis 1977 seinen persönlichen Stempel aufgedrückt hatte.

Nun sind verschiedene Autoren dabei, die Geschichten rund um Lucky Luke aufrechtzuerhalten.

Der neue Band stammt aus der Feder von Mawil.

Zum ersten Mal in der über 70-jährigen Karriere Lucky Lukes erscheint mit „Lucky Luke sattelt um“ eine Hommage aus der Feder eines deutschen Comic-Künstlers.

Diesmal muss der Cowboy vom Pferd auf ein Fahrrad umsteigen.

Mit Erfindern ist es so, sie leben und sterben für ihre Entdeckung. In diesem Fall ein Fahrraderfinder, der im Zug sitzt. Und keiner ahnt, dass dieser ausgerechnet wegen dieser Erfindung überfallen wird.

Lucky Luke ist gerade in der Nähe. Aber bei der Rettungsaktion verliert dieser sein Pferd. Und da er für den Erfinder dessen Kiste sucht und findet, kommt er mitten der Prärie zu einem Fahrrad, welches aber noch etwas in Mitleid gezogen ist.

Der Erfinder will sein Rad unbedingt bei einem Rennen in San Francisco der Öffentlichkeit vorstellen. Aber keiner ahnt, dass es eine ganze Reihe von Leuten gibt, die gerade dies verhindern wollen.

Cover der Hommage „Lucky Luke sattelt um“ von Mawil; © Lucky Comics, 2019. All Rights Reserved – by Mawil. / Bildrechte Egmont Ehapa Media

Und das sind nicht nur Ganoven, sondern auch den Indianern scheint dieses Rad nicht geheuer. Aber da gibt es auch das Pferd, Jolly Jumper, der wenig Verständnis für das Rad zeigt.

Fazit

Lucky Luke hat seit vielen Jahren treue Fans. Es sind der Witz und die Ironie, die diese Geschichten so liebenswert machen.

Ein Spaß für alle, vor allem weil hier die Gewalt nie im Vordergrund steht, wie bei einigen amerikanischen Comics.

Und deshalb ist Lucky Luke ideal für Kinder geeignet.

  • Verlag: Egmont Ehpa Media

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Wilfried Just
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.