Warhammer: Chaosbane

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Um Warhammer begreifen zu können, sollte man eigentlich wissen, um was es geht. Und so sollte man den Ursprung des vorliegenden Videospiels kennen.

Warhammer, die Geschichte dahinter
Man braucht zum Spielen ein tiefgründiges Wissen um die Fähigkeiten seiner Truppe. Man spielt mit Phantasiefiguren wie Elfen, Zwergen, Orks, usw.

Bevor es zur Schlacht kommt, muss man seine Figuren selber zusammenbauen und bemalen.

Eine komplette Armee aufzubauen dauert schon eine Weile. Wichtig bei dem Hobby ist es, dass man sich mit anderen trifft.

Warhammer ist ein Spiel und daher ist auch klar, dass sich die Anhänger als Spieler sehen. Zwar geht es bei Warhammer um das Ausfechten von Schlachten, aber das ist nicht vordergründig.

Hier tauscht man sich aus. Manche bauen auch die Figuren selber um.

Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Die talentiertesten Spieler gehen auch noch weiter, sie gestalten die Figuren mit Modelliermasse um.

Das Schlachtgelände bauen die Spieler selber. Meistens sieht es dann so aus, wie Sie es aus dem Film „Herr der Ringe“ kennen.

Auch wenn sich das Spiel mit einer Schlacht beschäftigt, fließt kein Blut. Es dauert eine Weile, bis man das Spiel beherrscht.

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Seitdem es Warhammer gibt, gab es diverse Videospiele, mal mehr oder weniger gelungen. Ein klassisches Action Rollenspiel war aber bisher nicht dabei. Das Spiel spielt sich gefühlt wie Diablo und dieses war bisher sehr erfolgreich.

Die Spieler schlüpfen hierbei in die Rolle eines Ritters, Zauberers, Zwergenkrieger und Elfen-Waldläufers. Die Figur wird dann entsprechend ausgerüstet und gestaltet.

Die Story
In einer Zeit von Verzweiflung und Gesetzlosigkeit liegt das Reich der Menschen in Trümmern, zerrissen vom Bürgerkrieg und geschunden von Hunger und Seuche.

Und so geschah es im Jahr 2301, dass Asavar Kul, ein Kriegsherr der Kurgan, die wilden Stämme der Chaoswüste vereinte und Krieg gegen die Reiche der Menschen führte.

Die Invasoren fielen in das entfernte, nördliche Königreich Kislev ein und plünderten seine größte Stadt Praag. Doch in der dunkelsten Stunde des Menschenreichs führte Magnus, ein Edelmann aus dem Süden, das Volk zusammen, um Widerstand gegen die Invasoren zu leisten.

Die Armee des Reichs marschierte, um Kislevs Hauptstadt zu retten und Kuls Armee in einer gewaltigen Schlacht außerhalb ihrer Stadtmauern zu stellen. Gemeinsam mit mächtigen Helden aus dem ganzen Land konnte Magnus Kul im Einzelkampf besiegt und die Horden des Chaos zerschlagen werden.

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Von den Göttern gesegnet und als wahrer Kaiser begrüßt, kehrte Magnus nach Nuln zurück. Doch selbst als die Alte Welt den Sieg durch Magnus feierte, planten die dunklen Götter ihre Rache.

Als erstes Action-RPG in der Welt der Warhammer-Fantasy-Battles lässt Warhammer: Chaosbane die Spieler in die Zeit nach dem Großen Krieg gegen das Chaos eintauchen, einen blutigen Konflikt der Geschichte der Alten Welt, der das Reich der Menschen verwüstete.

Das Spiel
Wichtig ist dabei, seine Figur ständig weiter zu entwickeln, mit Ausrüstungsgegenständen, neuen Kampfsystemen oder magischen Sprüchen. Und jede Klasse hat dabei etwas Besonderes, so kann der Ritter sein Schild nutzen, der Zauberer die Magie nutzen oder der Waldläufer bzw. Zwerg sind sehr flink.

Den Machern ist es gelungen, die Stärken und Schwächen der einzelnen Gruppen auszugleichen. Je nach Spielerfahrung stellt man sich den Schwierigkeitsgrad ein, wovon es zehn Stufen gibt.

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Die Story ist eben typisch, gut gegen böse. Leider gibt es keine Grautöne dazwischen. Man läuft seine Aufträge ab, schießt ein paar böse Jungs mit Pfeil und Bogen ab, achtet darauf, dass man genug Leben besitzt. Erst im Laufe der Zeit kommen einige knifflige Gegner hinzu. Insgesamt warten ca. 20 Stunden Spielzeit auf den Spieler.

Wenn man hier seine Erfahrungen gesammelt hat, kann man dann in den Online Modus wechseln. Dieser funktioniert bei weitem besser als bei Diablo.

Fazit

Herausgekommen ist ein gutes Spiel, dass nicht perfekt ist, aber trotzdem lohnt es sich, es zu spielen.

Auf alle Fälle muss die USK Einstufung beachtet werden.

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 6740 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.