Dreck am Stecken

Bild Gmeiner Verlag

Sehr verdächtig…im schummrigen Hinterzimmer des Nachtclubs von Ede K. vergnügen sich sechs stadtbekannte Gauner bei einer Pokerpartie.

Über Geschäfte wird nicht gesprochen; nur Ede weiß, was jeder Einzelne zu verbergen hat und steuert das Geschehen.

In der letzten Nacht hat er jedoch ausgeplant: Er wurde ermordet, weil er zu viel wusste! Neben der Leiche findet die Polizei eine mysteriöse Liste, auf der nicht nur die Namen der Ganoven, sondern auch verschlüsselte Informationen zum Mordabend stehen.

Die sechs Verbrecher sind schnell aufgespürt und hinter Schloss und Riegel gebracht. Wer von ihnen ist denn aber nun der Mörder? Welcher Verbrechen haben sich die anderen schuldig gemacht?

Der ermittelnde Kommissar hat eine Idee: Er stellt jedem der Ganoven Strafmilderung in Aussicht, wenn er ihm verrät, wer welchen Dreck am Stecken hat.

Ziel des Spiels ist es, als cleverer Ganove herauszufinden, wer welches Verbrechen begangen hat. Gleichzeitig muss der Spieler selbst versuchen, seine Tat zu vertuschen. Hierzu stehen dem Spieler die Daten auf der Liste zur Verfügung.

Mit den gewonnenen Informationen müssen die Spieler versuchen, den einzelnen Gaunern die jeweiligen Verbrechen zuzuordnen. Wer am Ende die meisten dunklen Geheimnisse aufdeckt, gewinnt das Spiel und kann sich als cleverster Ganove von allen feiern lassen.

Dreck am Stecken ist ein Krimi-Kartenspiel für 3 bis 6 Spieler. Das Spiel enthält eine gut verständliche Spielanleitung, 48 Spielkarten, aufgeteilt in 6 Großkarten „Ablauf des Mordabends“, 6 Karten „Täter“, 6 Karten „Verbrechen“, 18 Karten „Wahrheit“, 6 Karten „Lüge“ und 6 Karten „Drohung“, sowie einen Block mit Ermittlungsbögen.

Falls der Bogen mal verbraucht ist, kann auf der Homepage (www.gmeiner-verlag.de) der Ermittlungsbogen erneut ausgedruckt werden.

Mithilfe des Ermittlungsbogens sollen die Spieler schnellstmöglich herausfinden, wer welche Tat begangen hat. Die hohe Kunst besteht jedoch darin, sich selbst nicht zu verraten.

Durch geschickt gewählte Fragen kommt der Spieler den Ganoven geschwind auf die Schliche. Es ist gewiss nicht sehr leicht, aber mit der hohen Kunst des Kombinierens ist es zu schaffen.

Fazit

Einem schönen Zeitvertreib steht mit diesem Spiel nichts mehr im Wege, da die Spieldauer 50 Minuten und mehr beträgt. Die Altersempfehlung liegt bei Kindern ab 12 Jahren, die auch schon sehr gut in der Lage sind, es mitzuspielen.

Dieses Spiel ist sehr empfehlenswert. Ein fesselndes und wirklich spannendes Krimispiel für die ganze Familie oder für Freunde.

  • Verlag: Gmeiner
  • Genre: Kartenspiel
  • Spieler: 3-6
  • Alter: ab 12 Jahren
  • Dauer: 50 Minuten und länger
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Über Silke Stegemann 124 Artikel
Schreibt und testet für das Kinderspielmagazin.