Die Brücke am Rio d´Oro

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Schnell muss man sein, um über die Brücke zu gelangen, damit man auf der anderen Seite die Edelsteine aus der Schatzhöhle bergen kann. Nur je mehr wir mitnehmen, umso langsamer werden wir und auch die Brücke sieht nicht vertrauenswürdig aus.

Denn schnell ist ein Brett morsch und kann brechen und die Steine, die wir gerade transportiert haben, fallen für immer in die Schlucht. Und dann sind da noch die habgierigen Mitspieler, die einem einen Stein aus dem Lager klauen. Irgendwie muss man zum Schluss die meisten oder kostbarsten Steine besitzen, um zu gewinnen.

Das Spiel

Schnell entsteht aus der Spielschachtel ein Tal, auf der noch die Brücke gesetzt werden muss. Am Anfang geht es noch schwer rein, aber Geduld, sonst bricht da noch was ab. Dann die Bretter mit der ganzen Seite nach oben legen, denn auf der Rückseite ist schon der Knacks abgebildet, welcher dann beim entsprechenden Würfel durchbricht.

Dabei unterscheiden sich die Würfel nicht nur durch ihre Farbe, sondern auch mit ihren Möglichkeiten. So kann man zwar bei dem einen mehr als nur einen Schritt gehen, aber auch das Gefahrensymbol, angeknackstes Brett, erscheint schnell.

Das Problem, man muss nicht nur hin- sondern auch beladen mit den Steinen zum Lager zurücklaufen. Dabei sollte man sich überlegen, ob man drei Steine mitnimmt, denn dann kann man nur mit einem Würfel würfeln und auf dem sind auch die Gefahrensymbole abgebildet. Sollte dann das „Knacks“ Symbol erscheinen, muss man mit dem weißen Würfel würfeln.

Hat man aber den Hammer gewürfelt, kann ein Brett wieder repariert werden. Wer eine Hand gewürfelt hat, kann einen Stein vom Mitspieler rauben und man schubst dabei den Spieler um ein Feld weiter.

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Interessant wird es, wenn dann auf dem nächsten Feld kein Brett liegt, so dass er auch noch den oder die anderen Steine verliert.

Fazit

Insgesamt gesehen macht das Spiel Spaß und ist ein ideales Familienspiel, weil es nicht nur einfache und verständliche Regeln sind, nein weil auch die Spieldauer von ca. 30 Minuten optimal ist. Auch wenn das Spiel glücksabhängig ist, kommt vor allem auch der Ärgerfaktor hinzu, indem man den Spieler beklauen kann und ihn ein Feld weiter schubst.

Auch der familienfreundliche Preis von knapp 20 Euro kommt einem entgegen, trotzdem besticht das Spiel durch seine Qualität im Bereich des Spielmaterials.

  • Verlag: Amigo Spiele
  • Autor: Frederic Moyersoen
  • Grafik: Michael Menzel
  • Alter: ab 8 Jahre
  • Dauer: ca. 30 Minuten
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Über Die Redaktion 13921 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.