Der Mann mit der dunklen Brille ….

und weitere Abenteuer von Tobby und Robby

Bild DAV

Es ist eine Reise zurück, eine Reise, wo Hörspiele aufwendig und mit viele Liebe zum Detail produziert wurden.

Hierbei hat diese Liebe vieles wett gemacht, was die damalige Technik noch nicht konnte. Sándor Ferenczy war ein Hörspielregisseur und -Autor, der diese Leistung verbrachte.

Egal ob es Geschichten für Kinder waren oder wie sein Meisterwerk „Die Gentlemen bitten zur Kasse (1966/1968)“, welches er für Erwachsene produzierte. Man hatte stets das Gefühl, dabei zu sein.

Die heutigen Großeltern werden diese Werke wahrscheinlich als Kinder erlebt haben und vielleicht laden diese ihre Enkel einfach mal zu dieser zeitlosen Zeitreise ein, denn inhaltlich und produktionstechnisch sind diese Werke auf der Höhe der Zeit.

Tobby und Robby führt die jungen Hörer in die Zeit der 50er und 60er Jahre und erinnert vom Stil ein wenig an Emil und die Detektive. Die Geschichten, die hauptsächlich für den Rundfunk produziert wurden, haben damals viele Kinder und Erwachsene in den Bann gezogen.

Beide Jungs sind nicht nur beste Freunde, nein sie erleben zahlreiche Abenteuer.

Zu aufheulenden Sirenen und quietschenden Reifen erzählen Sprecher wie Hans Irle und Joachim Wolff die spannenden Geschichten von Tobby und Robby. Insgesamt müssen die Helden vier Abenteuer bestehen:

  • Schmuggel über den Wolken
  • Der Mann mit der dunklen Brille
  • Die schwarze Aktentasche
  • Unfallwagen 4

Egal wie, die Jungs sind der Polizei immer eine Nasenlänge voraus, wobei sie aber ohne die Hilfe der Polizei nie den Fall zum Abschluss bringen können.

Der Mann mit der dunklen Brille

Als die beiden Jungs zur Schule gehen, begegnen sie einem Mann, der mit dunkler Sonnenbrille gegenüber der Bank alles notiert. Nach der Schule steht dieser immer noch hier. Und da der Mann eigenartig aussah, beschlossen beide, diesen Mann zu observieren.

Als am anderen Tage die Bank ausgeraubt wurde, teile sie ihr Wissen der Polizei mit.

In einem anderen Fall fliegen die beiden Jungs allein nach London, ohne Begleitung der Eltern oder eines Erziehungsträgers.

Und die beiden sind noch nicht einmal 10 Jahre. Alles ist so aufregend, so dass beide dadurch verpassen, sich einen gemeinsamen Platz zu suchen. So saßen sie nun getrennt.

Ausgerechnet Robbys Sitznachbar behauptet, ein Schmuggler zu sein. Der Mann droht Robby mit dem Tod, wenn er ihm nicht hilft, einen wertvollen Schatz durch den Zoll zu schleusen.

Bild DAV

Verzweifelt versucht Robby seinem Freund mit Zeichensprache zu signalisieren, dass er in großer Gefahr schwebt.

Doch den beiden Jungen bleibt nur noch wenig Zeit, sich einen ausgeklügelten Plan auszudenken, mit dem sie die Pläne des Schmugglers durchkreuzen können.

Fazit

Der DAV hat in diesem Fall nicht nur Mut sondern Ideenreichtum bewiesen, dass dieses altes Meisterwerk nicht in Vergessenheit gerät.

Die Geschichte ist zeitlos und trifft genau den Geschmack der Kinder, die bekanntlich selber auf der Suche nach Abenteuern sind.

Und somit erfüllt die Geschichte den Drang, sich in andere Rollen zu versetzen. Technisch und auch von der Geschichte wirkt diese überhaupt nicht alt, nein das ganze Gegenteil, das Werk ist zeitlos gelungen.

  • Verlag DAV
  • Autor Sándor Ferenczy

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