Mycelia – ein tautastisches Deckbau-Spiel für die ganze Familie

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Im Tal der tausend Tautropfen wartet auf die Spieler die wundervolle Welt von Mycelia. Und, wie der Name schon sagt, ein heldenhaftes und mysteriöses Waldvolk: Pilze!

In Form von Karten helfen sie den Spielern bei ihrem Ziel, die magischen Tautropfen von ihren Spielplänen zu entfernen und zum Schrein des Lebens zu bringen. Dabei gilt es, das eigene Kartendeck stetig zu verbessern und damit Fähigkeiten stärkerer Pilze zu nutzen.

Wer zuerst alle Tautropfen entfernt hat, gewinnt den Segen der Waldgöttin und damit Mycelia, das neue Familienspiel von Ravensburger.

Zu Beginn verteilen die Spieler auf ihren Spielplänen 20 Tautropfen nach einem vorgegebenen Schema auf den Moos-, Laub-, Wasser- und Erdfeldern. Ziel ist es, die Tautropfen auf das Schreinfeld zu schieben, um sie zu entfernen.

Dazu bekommt jeder die gleichen Startkarten, die als verdeckter Nachziehstapel neben den Spielplan kommen.

Ablauf eines Spielzugs

Ist ein Spieler an der Reihe, nimmt er drei Karten vom Nachziehstapel auf die Hand und spielt sie in beliebiger Reihenfolge aus. Mit Pilzkarten bewegt man Tautropfen auf dem Spielplan, mit Blätterkarten sammelt man Blätter – die Währung in Mycelia.

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Zweite Aktion: Mit den gesammelten Blättern neue Pilzhelden aus der offenen Auslage kaufen – je stärker die Fähigkeiten, desto teurer die Karte. Mit der feenhaften milden Zwergknäueling-Heldin zum Beispiel darf man dreimal jeweils einen Tropfen auf beliebigen Feldern bewegen.

Das niedliche Adernseitling-Kind schenkt einem drei Blätter und entfernt sofort je einen Tautropfen auf zwei Wasserfeldern. Und der kämpferische Fliegenpilz etwa lässt alle Tautropfen verschwinden, die an ein Feld mit einem Tautropfen angrenzen.

Die richtige Mischung macht’s!

Für ein gutes Kartendeck sind Taktik, Geschick und ein wenig Glück gefragt. Welcher Pilzheld passt ins Deck? Ergänzen sich die verschiedenen Pilze oder stehen sie sich eher im Weg? Lohnt es sich, ein Blatt zum Tauschen der Auslagekarten zu investieren, damit möglicherweise der richtige Pilzheld erscheint?

Besonders bei Mycelia ist, dass die eben teuer erworbene Karte gleich oben auf den eigenen Nachziehstapel kommt und damit sofort zur Verfügung steht – mehr Belohnung geht nicht!

Was passiert mit den Tautropfen?

Die von den Spielplänen entfernten Tautropfen landen im Schrein des Lebens – ein dreidimensionaler Baumstumpf mit kleinen Vertiefungen und einem Symbolwürfel.

Ist der Schrein voll, dreht ihn ein Spieler und es regnet – ein zauberhafter Effekt und spannender Moment zugleich. Denn ein paar der Tautropfen landen als Nachschub wieder auf den Spielplänen – je nach Symbol des Würfels. Wer als Erstes alle Tautropfen von seinem Spielplan entfernt hat, gewinnt.

Eingängiges Deckbau-Spiel für die ganze Familie, Erweiterungen für Kenner und Solovariante für Nicht-Genug-Krieger

Mycelia basiert auf der beliebten Spielmechanik Deckbau. Einfach und eingängig im Spiel umgesetzt eignet es sich perfekt für die ganze Familie mit Kindern ab neun Jahren. Dank der Erweiterung und unterschiedlichen Spielplanrückseiten kommen aber auch erfahrene Spieler auf ihre Kosten.

Darüber hinaus wartet in der anspruchsvolleren Solovariante der Geisterpilz „Gwidyon“. Das hochwertige und liebevoll gestaltete Spiel ist ab Juli in spezialisierten Spieleläden erhältlich und ab September auch im restlichen Handel.

  • Mycelia
  • von Daniel Greiner
  • für 1 – 4 Spieler
  • ab 9 Jahren
  • 39,99 € (UVP)
  • ET September 2023 (ab Juli 2023 in spezialisierten Spieleläden)

Was ist ein Deckbau-Spiel?

In einem Deckbau-Spiel beginnt jeder Spieler mit einer kleinen Anzahl an Karten. Diese Karten nennt man Deck, wie im Englischen üblich. Im Laufe des Spiels können die Spieler durch Einsatz ihrer vorhanden Karten ihr persönliches Deck mit weiteren Karten ausbauen und verbessern. Aus den Wörtern „Deck“ und „bauen“ ergibt sich die Begriffskombination „Deckbau“ („Deck-Building“ im Englischen).

Die Besonderheit eines Deckbau-Spiels liegt darin, dass jeder Spieler mehrmals das eigene Deck durchspielt: also die Karten vom Nachziehstapel zieht, sie ausspielt, auf den Ablagestapel legt, diesen wieder neu mischt und in den folgenden Runden das Ganze mehrfach wiederholt.

 

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.