Billabong

Bild franjos

Eigentlich ist Billabong ein australisches Modeunternehmen, welches Mode für Surfer und Skater produziert.

Aber in dem Fall geht es nicht um Mode, nein um einen kleinen See mitten auf dem Spielplan, der ebenfalls Billabong heißt.

Und diesen See gibt es aber auch tatsächlich in Australien. Der franjos-Verlag hatte diesen Titel bereits 1993 das erste Mal veröffentlicht.

Die Jury Spiel des Jahres hat das Spiel 1994 dann im Rahmen der Preisverleihung Spiel des Jahres auf die Empfehlungsliste gesetzt.

Und damit solche guten Spiele nicht in Vergessenheit geraten, hat der Verlag den Titel in diesem Jahr noch einmal verlegt.

Der Kunstlederspielplan wurde durch einen Pappspielplan ersetzt und auch die Figuren wurden angepasst.

Die Regeln wurden beibehalten, warum auch, denn es war perfekt abgestimmt. Jeder Spieler erhält fünf Kängurus, die einmal den See umrunden wollen.

Das Ziel besteht darin, alle fünf über die Ziellinie hüpfen zu lassen. Dazu bietet das Spielfeld kleine quadratische Felder und der See liegt mittendrin. Bevor das Spiel beginnt, setzen alle Spieler abwechselnd die Kängurus auf ein Feld vor der Start- und Ziellinie. Haben alle ein Feld bekommen, geht es schon los.

Dazu stehen dem Spieler zwei Aktionen zur Auswahl. Man kann ein Känguru um genau ein Feld nach vorne bewegen, egal ob waagerecht, senkrecht oder diagonal. Viel interessanter und weil es eben in der Natur ebenfalls so ist, ist das Springen viel interessanter.

Hierbei kommt man schnell vorwärts und der letzte kann im günstigen Fall sogar erster werden. Ein Känguru, das springt, kann beliebig viele Sprünge machen. Es muss immer ein Känguru übersprungen werden.

Man kann dabei waagerecht, senkrecht oder diagonal springen, doch das Zielfeld muss frei sein.

Um für die anderen den Sprung zu verdeutlichen, gibt es keinen Videobeweis, nein auf das Absprungfeld wird der schwarze Schiedsrichter, ebenfalls ein Känguru, platziert.

Man muss dabei nicht alle Sprünge, wenn mehrere möglich sind, umsetzen, sondern kann ihn ordnungsgemäß beenden.

Bild franjos

Ist alles überprüft und ist dieser regelkonform gelaufen, wird der Schiedsrichter wieder in den See gestellt.

Hat man dann alle seine Schützlinge ins Ziel gebracht, ist das Spiel beendet und dann kann ja die Känguru Party steigen.

Fazit

Billabong ist ein zeitloser Klassiker, der vor allem durch seine einfachen Regeln punktet. Das Besondere dabei ist, dass diese so präzise sind, dass hier nicht nur Familien Spaß haben, sondern auch Taktikfans.

Hier vor allem die Sprungphase. Wer Nostalgie-Fan ist, kann ja versuchen, das Original-Spiel zu ergattern, denn ein Spielplan aus Kunstleder ist einmalig.

Aber viel entscheidender ist der Spielspaß, denn den hat man bei diesem Spiel auf alle Fälle.

  • Verlag: franjos
  • Autor: Eric Solomon
  • Spielanzahl 2-4
  • Alter: ab 10 Jahre
  • Dauer: 30 – 45 min

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.