Tschakka Lakka

Bild Kosmos

Das Abenteuer wartet, denn tief im Dschungel befindet sich ein noch unerforschter Tempel der Maya.

Somit kann man davon ausgehen, dass hier viele Schätze zu finden sind. Gemeinsam mit dem Waschbären Jones ziehen wir los, um die Schätze zu bergen.

Nur so einfach ist es nicht, denn der Gott Tschakka Lakka muss immer wieder zufrieden gestellt werden, denn wie heißt es, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und bei Gottheiten müssen es schon größere sein, hier in Form des passenden Würfels.

Wenn nicht, wird der Gott der Maya ziemlich sauer.

Aber wehe dem, wenn man zu viele Totenschädel würfelt und man kein Glück hat.

Zum Schluss zählt nur das, was man gefunden hat.

Ein Spielzug besteht aus drei Phasen:

  • Waschbär setzen
  • Würfeln und platzieren
  • Schätze einsammeln

Der Waschbär kann auf jedem Startfeld, vier gibt es, loslegen und dann später jedes freie Schatzfeld nutzen. Schließlich gibt es drei unterschiedliche Schatzhöhen (kleine, mittlere und große Schätze). Dabei kann die Figur nur an die senkrecht oder waagrecht angrenzenden Felder gelangen.

Wenn man gewürfelt hat, werden als erstes die Totenkopfwürfel herausgenommen. Diese können dann in diesem Spielzug nicht verwendet werden. Anschließend muss man mindestens einen Würfel in der passender Farbe an dem angrenzenden Schatz anlegen. Für einen kleinen Schatz benötigt man einen, für einen mittleren zwei und für einen großen drei gleichfarbige Würfel.

Hat man einen Waschbären gewürfelt, denn man aber in dem Fall nur mit viel Fantasie erkennen kann, hat man einen Joker erhalten. Man kann dabei mehrmals würfeln, muss aber jeder Zeit mindestens einen passenden Würfel an dem angrenzenden Schatz oder wenn erfüllt, an den nächsten Schatz ablegen können.

Hat man die entsprechenden Würfel, kann man jeder Zeit passen und den einen oder auch mehrere Schätze bergen. Ist einem das Würfelglück versagt geblieben, geht man in dieser Runde leer aus.

Wenn man Glück hat und man hat den letzten der vier Schätze um den Edelstein erhalten, bekommt man noch einen Edelstein. Wenn es dann nur noch drei oder weinigere Edelsteine auf dem Spielfeld gibt, ist das Spiel beendet. Dann erfolgt die Wertung und wer die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

Fazit

Tschakka Lakka ist ein einfaches und gut verständliches Spiel, das sich auch relativ flott spielt. Es gibt zwei Kritikpunkte, die aber sich nicht auf das Spiel als solches auswirken. Die Würfel hätten etwas größer sein können, vor allem liegen diese dadurch den Kindern besser in die Hand, denn Tschakka Lakka ist ein Familienspiel. Und die Spielfigur hätte ruhig aussehen können wie ein Waschbär, so ist es halt nur eine einfache Spielfigur.

Wie bei jedem Würfelspiel spielt das Glück eine große Rolle. Die Profis machen dies aber wieder durch das richtige Stellen der Figur wett, um so an die besten Schätze und Edelsteine zu gelangen.

  • Empf. Alter 8+
  • Illustratoren David Cochard und Mirko Suzuki
  • Spieldauer ca. 20 Minuten
  • Autor Rüdiger Dorn
  • Verlag Kosmos
  • Familienspiel
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.