Interview mit Jennifer Jones

Jennifer Jones Bildrechte Framily

Interview Jennifer Jones, CEO Framily

„Wir arbeiten jeden Tag daran, Kinder glücklich zu machen!“

Beim Hamburger Startup Framily sorgen vor allem Frauen für gute Ideen und kräftiges Wachstum. Die Marktführer für individualisierbare Kinderbücher sind in neun Ländern Europas sehr erfolgreich. CEO und Co-Founderin Jennifer Jones spricht im Interview darüber, was Frauen anders machen, warum Behutsamkeit und Ambitionen kein Widerspruch sind sowie die Bedeutung einer lebendigen Feedback-Kultur in Zeiten von Remote Work.

Die Redaktion: Jennifer, bei Euch arbeiten weitaus mehr Frauen als Männer, die nur 16% ausmachen – wie kommt das?

Jennifer Jones: Framily als Unternehmen ist eine Mischung aus E-commerce und Content-Kreation. Tatsächlich sind Verlage oft sehr weiblich geprägt – und hier liegen ja auch unsere Wurzeln. Ebenso ist es im Marketing. Aktuell bedienen wir das Klischee der technikbegabten Männer, da unsere fünf Entwickler alle männlich sind. Wir würden uns aber sehr freuen, wenn wir noch mehr männliche Kollegen in anderen Bereichen oder weibliche Unterstützung in der Entwicklung begrüßen könnten.

Die Redaktion: Ist es ein Vorteil, mehr weibliche Angestellte zu haben?

Jennifer Jones: Generell glaube ich, dass jede Konstellation gut funktionieren kann und es vor allem auf den Spirit und das Miteinander ankommt.

Auch in einem sehr weiblichen Umfeld ist, das nicht immer garantiert. Bei uns haben wir aber ein sehr offenes und kollegiales Verhältnis. Wir alle arbeiten immer auf Augenhöhe – Position oder Geschlecht spielen dabei für uns keine Rolle. Wir merken das an der sehr guten Stimmung und einem starken Team-Zusammenhalt. Ich glaube, das ist die Basis für unseren Erfolg und absolut notwendig, um als Unternehmen zu wachsen.

Die Redaktion: Würdest Du sagen, dass von Frauen geführte Unternehmen anders ticken?

Jennifer Jones: Ich glaube tatsächlich, dass Frauen oft sehr kritisch mit sich sind und sich manchmal zu wenig zutrauen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Führung aus – was jedoch nicht unbedingt negativ sein muss. Der Führungsstil kann dadurch etwas behutsamer und empathischer sein. Unter einer weiblichen Führungskraft erhält das Miteinander mehr Bedeutung, ohne dass Ambitionen und Anspruch aus dem Blick geraten.

Das zeigt sich auch in der Art der Kommunikation, denn weibliche Führungskräfte versuchen aus meiner Erfahrung heraus deutlich stärker, alle Beteiligten kommunikativ gut abzuholen. Das stärkt die Loyalität und führt meist zu besseren Entscheidungsprozessen und Ergebnissen.

Bild Framily

Die Redaktion: Wie würdest Du Deinen Führungsstil beschreiben?

Jennifer Jones: Ich habe mich in den letzten Jahren unheimlich weiterentwickelt. Das liegt unter anderem an unserem enormen Wachstum. Besonders das Abgeben und Loslassen von einzelnen Aufgaben und Bereichen musste ich erst lernen.

Das ist aber unverzichtbar, wenn man selbst ein Geschäftsmodell aufbaut. Ich habe entdeckt, dass ich gerne Leute in ihrer Entwicklung begleite und fördere und viel Kraft daraus ziehe, wenn die Motivation hoch ist. Für mich ist es wichtig, dass es vorangeht – Stillstand mag ich gar nicht. Ich glaube, deswegen bin ich auch recht fordernd.

Fehler dürfen in meinen Augen immer gemacht werden, denn nur so lernen wir und können uns weiterentwickeln. Und mir ist es wichtig, immer verfügbar und ansprechbar zu sein. Ich möchte als Unterstützung angesehen werden und immer wieder Impulse geben können.

Die Redaktion: Bietet ihr Müttern im Team besondere Freiheiten?

Jennifer Jones: Unser Arbeitsmodell ist sehr flexibel, davon profitieren alle. Aktuell haben wir ein Floating-Desk-Konzept und freuen uns, wenn die KollegInnen 1-2 Mal die Woche im Büro sind. Wir haben festgestellt, dass persönlicher Kontakt und Austausch super wichtig sind und uns das während der Lock-Down-Phasen doch manchmal gefehlt hat. Kreative Ideen gedeihen gemeinsam einfach besser.

Die Situation von Müttern ist natürlich doppelt herausfordernd, wenn das Kind plötzlich krank wird oder die Betreuung ausfällt. Genervte Reaktionen oder unschöne Kommentare sucht man bei uns aber vergebens. Uns ist es wichtig, gemeinsame Lösungen zu finden.

Die Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig und es ist kein Problem, wenn die Arbeitszeiten flexibler über den Tag verteilt werden müssen. Das klappt super und hat uns auch gut durch die Pandemie gebracht.

Die Redaktion: Welche new work Aspekte lebt ihr aktuell, die Du Dir vor vielleicht 3 Jahren noch nicht so vorstellen konntest?

Jennifer Jones: Der Homeoffice-Anteil ist schneller gestiegen, als ich gedacht hätte. Sicher wird das auch so bleiben. Wir sehen ja, wie gut das klappt und auch, wie effizient das sein kann. Genauso gibt es aber Aspekte, die fehlen und für die wir jetzt neue Formate und Ideen entwickeln. Der soziale Austausch ist natürlich sehr wichtig, zum einen für das Miteinander, zum anderen aber auch für die Kreativität.

Wir haben gemerkt, dass insbesondere die Ideen- Entwicklung für neue Produkte oder neue Kampagnen besser im Team funktioniert. Da wir auch im letzten Jahr weiter stark gewachsen sind und viele KollegInnen komplett remote eingestellt und eingearbeitet wurden, ist es auch wichtig, dass sich alle persönlich kennenlernen. Das stärkt das Team-Gefühl, was in einem Start-up und unserem schnellen Wachstum unerlässlich ist. Daher versuchen wir uns in jedem Fall mindesten einmal im Monat persönlich zu Team-Meetings zu treffen.

Die Redaktion: Wie handhabst Du Feedback?

Jennifer Jones: Für mich ist eine offene und klare Kommunikation sehr wichtig, nur so weiß man woran man ist. Wir leben daher einen regen Austausch und haben viele unterschiedliche Kommunikations-Formate. Es gibt einen Feedback- Zyklus, der in drei Terminen über das Jahr verteilt ist, damit alle KollegInnen sich darauf einstellen können.

Für mich ist Feedback immer beidseitig. Im ersten Jahresquartal haben wir ein recht klassisches Mitarbeiter- Gespräch, in dem auch die Ziele und persönliche Weiterentwicklung der Kollegen besprochen werden. Im Sommer haben wir dann ein Format, das sich „Walk&Talk“ nennt, und bei dem wir auch wirklich spazieren gehen.

Dabei spricht es sich leichter und offener und gibt viel mehr Raum für persönlich Themen. Da das Weihnachtgeschäft unsere Hauptsaison ist, machen wir kurz vor Q4 noch mal ein kurzes Check-In. „Ist alles in Ordnung?“, „Fehlt was?“, „Was können wir noch gemeinsam tun, damit jeder und jede seinen/ihren optimalen Beitrag leisten kann?“.

Jennifer Jones und Senta Sieber
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Die Redaktion: Nach welcher Prämisse handelst Du bei Konflikten?

Jennifer Jones: Auch hier sind Transparenz und Offenheit für mich das Wichtigste. Ich finde es essenziell, dass Probleme und Konflikte immer direkt benannt und besprochen werden.

So findet sich auch immer eine Lösung. Wir als gesamtes Team ziehen ja am selben Strang und wollen dasselbe: Daran lässt sich immer wieder anknüpfen.

Die Redaktion: Hast Du schon mal das Gefühl gehabt, weniger ernst genommen oder fachlich übergangen zu werden?

Jennifer Jones: Als ich Berufsanfängerin war, hatte ich durchaus manchmal solche Situationen. Aber ich glaube eher, dass es daran lag, dass ich sehr ambitioniert und ehrgeizig bin. Nicht immer kann in etablierten Unternehmen und größeren Konzern-Umfeldern jeder bei allem gehört oder gefragt werden.

Sicherlich ist dies ebenfalls ein Grund, warum ich jetzt im Start-up-Umfeld arbeite. Hier ist der eigene Impact viel größer und sichtbarer und ich kann auch jungen KollegInnen die Möglichkeiten geben, sich zu zeigen und einzubringen.

Die Redaktion: Wie bremst Du Männer-Egos aus?

Jennifer Jones: In meinem Umfeld habe ich das Glück, dass sich die typischen Geschlechterrollen nicht so ausgeprägt wiederfinden. Generell tu ich das aber einfach durch meine eigene Kompetenz. Durch Können und Machen passiert so viel mehr als durch ein Auftrumpfen nach Außen. Auf Macht-Spielchen gehe ich nicht ein, das nimmt meist ganz gut den Wind aus den Segeln.

Die Redaktion: Was ist für Dich persönlich Erfolg?

Jennifer Jones: Ich mag es, zu gestalten und auch zu entscheiden. Ich übernehme gerne Verantwortung und komme gerne schnell voran. Sichtbare Ergebnisse in kurzer Zeit, das liebe ich sehr. Im eigenen Handeln unabhängig zu sein und etwas verändern zu können, immer wieder Neues auszuprobieren und jeden Tag herausgefordert zu werden, das ist meine persönliche Definition von Erfolg.

Die Redaktion: Was ist für Framily Erfolg?

Jennifer Jones: Wir arbeiten jeden Tag daran, Kinder glücklich zu machen. Wir wollen international wachsen und immer mehr Bücher verkaufen, die ihre kleinen LeserInnen finden. Kinder sollen sich in unseren Büchern entdecken und erleben, dass sich auch ihre größten Träume erfüllen können. Dass es möglich ist, selbst neben seiner Lieblingsfigur HeldIn im eigenen Buch zu sein, soll sie inspirieren.

Wir wollen sie bestärken, sich ihre Fantasie und Vorstellungskraft möglichst lange zu erhalten. Und daran messen wir dann auch unseren kommerziellen Erfolg – die Zahl der verkauften Bücher und damit glücklichen Kinder.

Die Redaktion: Was würdest Du machen, wenn Du nicht Gründerin von Framily wärst?

Jennifer Jones: Irgendetwas mit Pflanzen! Ich bin leidenschaftliche Gärtnerin und stelle immer wieder fest, wie glücklich es mich macht, mir die Hände „schmutzig“ zu machen. Es ist toll zu sehen, wie mit der Natur gearbeitet werden kann und absolut faszinierend zu sehen, wie alles wächst und gedeiht und sich über das Jahr verändert. Gärtnern lehrt einem außerdem Geduld und Demut, beides wirklich wichtige Eigenschaften.

Die Redaktion: Was rätst Du jungen Mädels?

Jennifer Jones: Dass sie sich nicht von dem abbringen lassen sollen, was sie wirklich wollen. Auch wenn das Umfeld sie für verrückt erklärt. Es gibt keine falschen Träume oder falsche Berufswünsche! Wenn sie etwas wirklich wollen, dann müssen sie unbedingt dranbleiben und auch dafür kämpfen, wenn es mal nicht so läuft. Ich habe zum Beispiel meine erste Karriere schon hinter mir.

Ich habe als Tänzerin an vielen verschiedenen Theatern gearbeitet. Ein Beruf, der sehr fordernd und anstrengend ist, aber häufig belächelt wird. Ich hatte das Glück, dass meine Eltern mich unterstützt haben, allerdings wollte ich eben auch wirklich mit aller Kraft tanzen und das zu meinem Beruf machen. Und genau das zeichnet mich noch immer aus und ich bin überzeugt davon, dass mich diese Qualitäten sehr geprägt haben und beruflich an diese Stelle gebracht haben.

Die Redaktion: Was ist deine persönliche Meinung zur Frauenquote?

Jennifer Jones: Ich würde mir wünschen, dass wir sie nicht brauchen, und dass darüber überhaupt noch diskutiert werden muss, finde ich wirklich traurig. Wenn eine Frauenquote jedoch dazu führt, dass Frauen in allen Berufsfeldern und Hierarchieebenen selbstverständlich sind und ihre Kompetenzen sichtbar werden, dann ist das für den Moment eine gute Lösung. Ich hoffe aber sehr, dass sie sich selbst ganz schnell überflüssig macht.

Die Redaktion: Was bedeutet Gleichberechtigung für dich?

Jennifer Jones: Gleichberechtigung heißt für mich vor allem Selbstverständlichkeit. Wir sollten uns die Frage nicht mehr stellen müssen, ob man als Frau irgendwie benachteiligt wird. Das gleiche auch für alle anderen Themen, ob nun Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder was auch immer. In meinem beruflichen Umfeld setze ich mich daher gerne dafür ein, genau das vorzuleben und keine Unterschiede zu machen und damit ein Vorbild zu sein.

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Bildrechte Framily

Die Redaktion: Wer/welche Frau ist dein persönliches Vorbild?

Jennifer Jones: Tatsächlich bewundere ich Astrid Lindgren sehr, und habe schon als kleines Mädchen ihre Pippi Langstrumpf geliebt. Sie hat sich immer für ihre Visionen eingesetzt, mit vollem Herzen und ihrer ganzen Kraft. Und noch dazu zu einer Zeit und in einem Umfeld, das es ihr nicht leicht gemacht hat.

Diese ungeheure Ausdauer und der Wille, der dahintersteckt sind für mich wahnsinnig beeindruckend. Daher nehmen wir uns auch das Motto von Pippi sehr zu Herzen „Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut“. Sich nie unterkriegen lassen, mutig sein und auch einfach mal machen.

Die Redaktion: Wir sind ein Familienspielmagazin und versuchen Erwachsene dazu zu bewegen, mit ihren Kindern zu spielen, weil dies für die kindliche Entwicklung wichtig ist. Was wurde bei Ihnen zu Hause gespielt?

Jennifer Jones: Wir haben als Kinder sehr viel draußen gespielt, da wir einen großen Garten hatten. Einfach Toben, Versteck-Spielen und mit Freunden aus der Nachbarschaft viele Abenteuer erfinden. Ich selbst habe aber auch ganz „klassisch“ mit Puppen wie Barbie und auch schon den Ponys von „My little Pony“ gespielt. Ich erinnere mich auch sehr gerne daran, wie ich lange Nachmittage gemeinsam mit meiner Oma mit Spielen wie Memory, Scrabble und Rummycub verbracht habe.

Die Redaktion: Noch einmal zum Thema Spielen, spielen sie selber in der Familie?

Jennifer Jones: Zusammen mit meiner inzwischen 5-jährigen Patentochter entdecken wir spielerisch die Welt. Es gibt bei meinen Besuchen eigentlich immer einen kunterbunten Mix der verschiedenen Lieblingsspielzeuge, bei denen ganz häufig Lego an der Spitze steht. Wir gestalten daher gemeinsam viele Fantasie-Welten, die sich durch das Spiel erschaffen lassen.

Dazu gehört aber auch, neben vielen Tobe-Spielen draußen, auch immer viel gemeinsame Lese- und Vorlesezeit mit unterschiedlichsten Geschichten.

Die Redaktion: Wenn Sie die Möglichkeit hätten, Persönlichkeiten aus der jetzigen Zeit oder aus der Geschichte zu einem Spiel einzuladen, wer dürfte an Ihrem Tisch Platz nehmen?

Jennifer Jones: Durch meine englischen Wurzeln würde ich sehr gerne einmal einen Nachmittag mit der Queen, einer guten Tasse Tee und einer gepflegten Partie Scrabble verbringen.

Die Redaktion: Welches Spiel spielen Sie am liebsten? Und was spielen Sie heute mit Ihren Freunden?

Jennifer Jones: Wir spielen gerne das Strategie-Spiel „Siedler von Catan“, aber auch wissensvermittelnde Spiele. Und immer noch, wie schon als Kind, mag ich persönlich Scrabble sehr gerne. Wir haben außerdem das ganz klassische „Mensch ärgere ich nicht“ wiederentdeckt.

Die Redaktion: Was schätzen Sie am gemeinsamen Spiel?

Jennifer Jones: Ich bin immer wieder positiv überrascht, dass gemeinsames Spielen nicht nur ein „Zeitvertreib“ ist, sondern wirklich auch zu tieferer Interaktion führt. Es gibt viele Anregungen zum Austausch untereinander und ja auch oft zu sehr, sehr viel Spaß. Und bei dem gerade schon angesprochenen Klassiker ja auch immer einen spannendenden Konkurrenzkampf.

Die Redaktion: Was planen Sie für die Zukunft?

Jennifer Jones: Ich möchte „Spiel“ auch weiterhin in unserem Alltag nicht missen und freue mich, wenn die Corona-Lage wieder mehr gemeinsame Spieleabende erlaubt. Und hoffentlich auch wieder größere Spieleausflüge in Escape Rooms möglich werden.

Über Framily
2016 in Hamburg gegründet, verkauft der Verlag für individualisierbare Kinderbücher sehr erfolgreich in neun Ländern Europas: Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Polen, Norwegen, Schweden und Dänemark. Die Bücher geben durch die Personalisierungen – die Aussehen, Charaktereigenschaften, Familienkonstellationen und andere Details umfasst – Leserinnen und Lesern eine eigene Rolle in der Geschichte.

Die Kinder erkennen sich auf diese Weise selbst wieder und werden für das Medium Buch begeistert. Framily ist Marktführer in Deutschland und der einzige Anbieter mit Lizenzen. Insgesamt 25 Figuren, darunter Disney’s Die Eiskönigin, Bibi& Tina, Wickie und Peppa Wutz. Die Bücher kosten zwischen 29,99 und 42,99 Euro und werden in Deutschland nach FSC-Standards produziert. Das Sortiment umfasst zusätzlich zu den 111 Büchern auch Kalender, Partyzubehör, Poster und Geschenkverpackungen und Postkarten.

https://www.framily.de/

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.