Lady Richmond

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Es geht ums Erbe, denn die Lady hatte im Laufe ihres Lebens genügend angehäuft. Um dieses streiten sich jetzt nicht nur die Kinder.

Wahrscheinlich gab es kein Testament, so dass das Auktionshaus Wetherby für die Versteigerung des Erbes zuständig ist.

Und da jeder etwas vom Kuchen haben möchte, wird hier mit harten Bandagen gekämpft.

Zuvor werden aber die Spieler mit zehn Silbermünzen und drei Schummelplättchen ausgestattet.

Die Schummelplättchen kann man einmal pro Runde einsetzen.

Der Auktionstisch, ein runder Spielplan, wird mittig gelegt. Der Auktionsstein wird mittig auf das Spielfeld gestellt. Wer ein Gebot abgeben will, schnappt sich diesen. Auf das Spielfeld werden auf den Markierungen sieben Spielkarten verdeckt gelegt.

Der Spieler, der am Zuge ist, dreht jetzt eine der Karten auf, auf welchem unter anderem das Erbe abgebildet wird. Will er ein Gebot abgeben, schnappt er sich den Auktionsstein. Und legt die Münzen bereit, die er dafür zahlen will.

Jetzt können die anderen bieten.

Wenn der Spieler, der am Zuge ist, nichts bietet, wird die nächste Karte im Uhrzeigersinn aufgedeckt. Wenn nicht, erhält der Höchstbietende diesen Teil des Erbes. Der das höchste Gebot gegeben hat, zahlt in die Kasse ein.

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Interessant sind auch die Sonderkarten. Bei der einen gibt es Geld zurück, man kann sich etwas vorher ansehen und vieles mehr.

Gerade diese Karten sind die Würze im Spiel. Wenn alles unter den Hammer gekommen ist, ist das Spiel beendet.

Wer die höchste Summe an Werten hat, hat das Spiel gewonnen.

Fazit

Einige Sonder- und Schummelkarten hätten dem sonst guten Spiel gut getan, dadurch würde es noch flotter werden. Ansonsten steht Interaktion in diesem Spiel im Vordergrund.

Somit ist der Titel ein bisschen mehr als durchschnittliches Partyspiel.

  • Erschienen: 2016
  • Autor: Tim Rogasch
  • Grafik: Christian Effenberger
  • Verlag: Haba
  • Anzahl Spieler: 2-5
  • Altersgruppe: ab 8 Jahre
  • Spieldauer: ½ Stunde

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