Verfuxt!

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Ein Fall für die Spürhühner!
Es ist die Überraschung der Spielwarenmesse gewesen. Verfuxt war und ist erfrischend anders. Es ist nicht nur witzig gestaltet, nein es fesselt von Beginn an, schließlich ist man dem Täter auf der Spur.

Alle spielen gegen den Fuchs, der nicht in seinen Bau kommen darf und so muss der Fall vorher gelöst werden. Wir sind in dem Fall Hühner und sitzen nicht auf der Stange, nein, wir sind Detektive, schließlich hat der Fuchs ein goldenes Ei gestohlen. Das Raffinierte am Spiel ist der Fuchsscanner.

Aber Vorsicht, der flinke Fuchs ist nicht zu unterschätzen, denn ehe man sich verpickt, entwischt er den Hühnern.

Bevor aber das Spiel beginnt, muss dieses vorbereitet werden. Die Detektive in Form von Mützen werden auf ihr Startfeld gesetzt. Und der Fuchs wird auf Position gebracht.

Die Karten mit den Dieben werden gemischt und jeweils vier Karten werden an jede Seite des Spielfeldes mit dem Auge nach oben abgelegt.

Die zuvor gezogene Karte wird wie beschrieben in den Fuchsscanner gesteckt. Die Hinweisplättchen werden auf den vorgebenden Positionen so abgelegt, dass man nicht sieht, was sich hier verbirgt.

Um einen Verdächtigen umzudrehen, muss man das Augensymbol dreimal gewürfelt haben und so ist es auch mit dem Hinweisplättchen, welches man nur anschauen darf, wenn man dorthin gelaufen ist. Dazu muss man drei Fuchsspuren erwürfelt haben.

Das aufgedeckte Hinweisplättchen wird in den Scanner gesteckt. Ist ein grüner Punkt zu sehen, besitzt unser verdächtiger Fuchs diesen Gegenstand.

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Bei weiß besitzt der gesuchte Fuchs den Gegenstand nicht. Sie können nun von den bereits aufgedeckten Verdächtigen jene aus dem Spiel nehmen, bei denen dieser Gegenstand auf den Karten abgebildet ist.

Diese Füchse können nicht mehr der Dieb sein. Jeder Verdächtiger hat aber drei Gegenstände bei sich.

Und zum Schluss bleibt einer übrig, so sollte es sein, wenn man sich nicht im Laufe des Spieles irgendwie vermacht hat.

Fazit

Verfuxt spielt sich sehr flott. Trotz der einfachen und überschaubaren Regeln macht gerade deshalb das Spiel so viel Spaß. Nebenbei schult es die Merkfähigkeit der Kinder.

Und hier haben die Erwachsenen ihr Problem, die dann immer wieder fragen, was war zu sehen, ein grüner oder weißer Punkt?

Insgesamt ein gelungenes Spiel, was in keiner guten Spielsammlung fehlen dürfte. Es ist von unserer Seite aus nur zu empfehlen.

  • Alter: 5+
  • Spieler: 2-4
  • Dauer: 20+ min
  • Verlag Game Factory

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Über Wilfried Just 9037 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken.