Piatnik SPIELENEUHEITEN im HERBST

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Roundforest
Bepackt mit einem großen Rucksack geht es hinein in den „Roundforest“, einem verwunschenen Wald. Das Ziel: Den legendären Smaragdring des Waldgeistes aufzuspüren. Doch so einfach ist die Suche nicht, denn der Wald lebt: Wo immer man auch hintritt, beginnt sich der Boden unter den Füßen zu drehen und es ergeben sich ständige andere Wege.

Zusätzlich begegnet man der einen oder anderen zwielichtigen Gestalt, die einem nicht immer nur wohlgesinnt ist. Während des abwechslungsreichen Abenteuers gilt es versteckte Schätze zu entdecken und Münzen aus dem magischen Brunnen zu sammeln.

Wer schafft es rechtzeitig drei goldene Äpfel in seinem Rucksack zu haben, um diese beim Waldgeist gegen einen einzigartigen Smaragdring einzutauschen?

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Kanaloa
Wer segelt auf der perfekten Welle? Die drei bis fünf Abenteurer sind mit ihren Segelbooten auf den Meeren unterwegs und hoffen auf die Gunst von Kanaloa, dem Gott des Wassers, um am schnellsten voranzukommen. Er schickt seine Geister der vier Elemente, die Tikis, als Beistand. Doch diese versuchen sich in dem kurzweiligen Stichspiel gegenseitig zu übertrumpfen.

Was gerade Trumpf ist, ändert sich während des Spiels ständig. Beim Ausspielen der unterschiedlich farbigen Tikikarten besteht kein Stichzwang, aber Farbzwang. Der Spieler, der einen Stich gewonnen hat, darf mit seinem Boot vorwärts ziehen. Wer hat am Ende die Nase vorne, besonders wenn mit jeder Runde die Segelroute immer kürzer und das Spielfeld immer kleiner wird?

Space Taxi
Ein aufregender Ausflug ins All wartet auf die Spieler des kurzweiligen Würfelspiels „Space Taxi“. Ziel ist es, ein Raumschiff startklar zu machen, also mit möglichst einheitlichen Gruppen von Alien-Passagieren zu besetzen, die richtige Treibstoffmenge einzufüllen und wertvolle Kristalle zu schmuggeln. Dafür hat man Würfel zur Verfügung, die man bis zu fünf Mal werfen darf, sofern man immer eine unterschiedliche Anzahl davon im Raumschiff ablegt. Knifflig wird’s vor allem, weil Einzelpassagiere einer Alienart keinerlei Punkte einbringen, und weil der Start mit zu viel oder zu wenig Treibstoff komplett in die Hose geht.

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Geschicktes Taktieren ist entscheidend für Sieg oder Niederlage. Dabei muss jeder Spieler für sich die richtige Dosis an Risikobereitschaft und Zurückhaltung abwägen.

Vampire Party
Der Blutmond ist aufgegangen und die kleinen Vampirkinder wollen um Mitternacht eine Party feiern. Dafür benötigen sie Orangenspalten, die die Köchin in der Vorratskammer gut bewacht. Wagemutige Vampir-Kids versuchen den kurzen Weg durch die Küche, wo das Risiko entdeckt zu werden am größten ist. Länger, aber sicherer ist der Weg durch den Schlossgarten.

Wer es nicht schafft dem Kochlöffel der Köchin auszuweichen, verwandelt sich vor Schreck in eine Fledermaus. Und die kann schließlich keine Orangen tragen, sondern nur noch einen kleinen Schritt vorwärts gehen! Wer schafft es zuerst drei Orangenstückchen zu stibitzen, damit die Party starten kann?

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Gaudi Alarm
Beim packenden Partyspiel „Gaudi Alarm“ ist der Name Programm. Zugegeben, wer an der Reihe ist, hat zunächst wenig zu lachen. Denn während der Timer unerbittlich tickt, gilt es blitzschnell passende Wörter zu vorgegebenen Kategorien rund um das Thema Berg (wie „Gefahren am Berg“ und „Hüttenschlager“) zu finden. Da geht der Puls schnell mal rauf und wieder runter.

Und während sich die Mitspieler in einem Moment noch köstlich amüsieren, sind sie im nächsten Augenblick vielleicht schon selbst an der Reihe, wenn die Drehscheibe neue Aufgaben anzeigt.

KaZock
In Reiner Knizias flottem Würfelspiel „KaZock“ – abgeleitet von Karotten zocken – versuchen die Spieler, mit Würfelglück und taktischem Gespür möglichst viele Möhren zu ergattern. Je nach Würfelergebnis dürfen ein oder zwei Karotten vom Vorrat entnommen oder auch von einem der Gegner stibitzt werden. Mit ein bisschen Pech muss man manchmal allerdings auch einige der gesammelten Karotten wieder in der Spielrunde verteilen.

Manchmal ist es besser sich mit dem Erreichten zufrieden zu geben als zu viel zu riskieren. Hauptsache, am Ende hat man die Nase vorne und die meisten Möhren gesammelt.

Kleine Kläffer
Sechs Hundereviere in Queens/New York werden neu vergeben. Natürlich will jeder Spieler in jedem der Reviere den größten Anteil besitzen. Dafür muss allerdings im großen „Rat der kleinen Kläffer“ um jede einzelne Stimme gekämpft werden. Wer holt sich die stärksten Stimmen des Hunderats auf seine Seite und erlangt so Mehrheiten?

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Dazu müssen Karten auf einen freien Platz im Hunderat klug ausgelegt werden, denn nur direkt aneinandergereihte Karten zählen als positive Stimmen. Wer so zehn oder mehr Stimmen erzielt, konnte überzeugen und darf sich in Farbe oder Rasse zur gespielten Karte Passendes nehmen.

Aber Vorsicht! Am Ende zählen Karten aus Revieren, wo man keine Mehrheit erringen konnte, als Negativpunkte – außer man hat das Revier rechtzeitig vor Spielende abgegeben.

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Über Wilfried Just 9042 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken.