Dreams

Bild Zoch

Dreams ist ein fantasiereiches Spiel, das die Wahrnehmung und Intuition der Spieler herausfordert.

Dafür sorgen 72 große, von acht verschiedenen Künstlern traumhaft illustrierte Bildkarten.

Vier Bilder liegen in jeder Spielrunde aus. Drei davon sind Trugbilder. Das vierte Bild, die „wahre Vision“ der Götter, wird von allen Spielern mit Sternpunkten am Firmament abgebildet.

Doch ein Spieler hat dabei ein gewaltiges Problem: Als Sterblicher hat er nicht die geringste Ahnung, welcher Bildvorlage er folgen soll.

Für die Götter geht es darum, den Hochstapler im Dunkeln zu lassen, ohne den Verdacht der Mitspieler auf sich selbst zu ziehen. Als Sterblicher folgt man dem Ziel, die „wahre Vision“ der Götter zu entschlüsseln.

„Dreams öffnet spielerisch die Augen für das, was andere zu sehen glauben.“, so der Verlag.

Die Spielidee ist originell.

Nicht nur die traumhafte Gestaltung der Spielelemente sondern auch der Zusammenbau dieser weckt schon großes Interesse am Spiel.

Die Spielanleitung ist leicht verständlich und beschreibt sehr gut den Ablauf.

Die Montage der Wahlscheiben ist sehr einfach. Achtung! Es werden nur farbgleiche Elemente zu Drehscheiben zusammengefügt. Die Verbindungen realisieren doppelseitige Klebepads.

Zum Spiel gehören:

  • Sternenhimmel,
  • Sterne,
  • Bildnummern,
  • Göttermarken,
  • Mondsicheln in der jeweiligen Spielerfarbe,
  • div. Kleinteile.

Ein Stapel hervorragend gestalteter Traumkarten vervollständigt das Spiel.

Als Spielbrettgrundlage dient der Sternenhimmel, ein gummierter Gewebeteppich.

Die Götter versuchen nun herauszufinden, wer unter ihnen der Sterbliche ist.

Es liegen jeweils 4 Bilder aus.

Jeder Spieler erhält verdeckt eine Scheibe, die er sich selbst anschauen darf. Die Zahl darauf verrät das zu „zeichnende“ Bild. Nur der Nichtgott (Menschensymbol) kennt diese nicht. Es stellt sich die Frage: „Wer ist in der Götterrunde der Hochstapler?“

Jeder Spieler hat drei Steine: Schwarz, Weiß und Bernstein.

Reihum werden Sterne auf dem Himmel platziert, so dass markante Punkte oder Farbflächen dem Bild entsprechen.

Wo legt der Mensch nun seine Steine hin? Vielleicht durch Zufall richtig?

Danach richtet jeder Gottspieler seine Auswahlscheibe so ein, dass die Farbe des Nichtgottes gekennzeichnet ist. Der Mensch stellt die Zahl ein, nach welchem Bild die Götter gearbeitet haben. Zeitgleich werden die Wahlscheiben gezeigt.

Bevor die neue Runde beginnt, erfolgt nach einem Punktesystem die Wertung.

Wer am Spielende auf der Götterleiste am höchsten steht, gewinnt das Spiel.

Bild Autor

Nach Spielende wird das Material wieder in den Karton gelegt, leider etwas chaotisch.

Die Karten, Spielscheiben und -elemente purzeln durcheinander. Ablagefächer sind nicht vorgesehen. Helfen könnte man sich durch wiederverschließbare Plastiktütchen.

Fazit

Dreams stützt sich auf einfache Regeln und brillant gestaltetes Spielmaterial.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ein tolles Familienspiel – empfehlenswert.

  • ZOCH Spiele
  • Autor: Oliver Gregoire
  • 3 bis 6 Spieler
  • 30 Minuten Spieldauer

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