Die Mumien des Pharao

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Dies ist eng gesehen die Fortsetzung vom zerstreuten Pharao, denn auch diese sind wie Professoren leicht vergesslich. Was wahrscheinlich daran liegt, dass beide immer viel denken müssen.

Nun irren die Mumien unbeholfen durchs Pyramidental, um die Tierchen schnell wieder einzufangen. Gespielt wird auf zwei Ebenen, um die ausgebüchsten Tiere wieder zu finden, ist dies dann bei weitem komplexer.

Sie haben sich gut versteckt und schleichen sogar im doppelten Boden heimlich umher. Wer hier den Durchblick haben will, muss sich konzentrieren und seine Merkfähigkeit unter Beweis stellen. Ständig wechselt der Spielplan, ständig ändert sich die Situation auf beiden Ebenen.

Sieger ist, wer am Ende die meisten Punkte beim Einsammeln der störrischen Tiere und Mumien gesammelt hat.

So wie beim verrückten Labyrinth verändert sich hier auch alles. Erschwerend kommt hinzu, dass alles, bis auf wenige Felder, verdeckt ist. Bevor aber das Spiel beginnt, muss das Spielfeld vorbereitet werden.

Das ist relativ schnell erledigt. Die Spielanleitung ist kurz und knapp, vor allem sehr verständlich geschrieben, so dass man auf die erste Partie nicht lange warten muss.

Die Suchkarten sind gemischt und man kann die erste Karte aufdecken und legt sie offen aus, denn der Auftrag richtet sich nun an alle Spieler. Das ist nun das erste Tier, was gesucht wird. Der Wert der Karten ist unterschiedlich und je höher, umso mehr Punkte bekommt man.

Jetzt beginnt die Suche, indem eine angrenzende Pyramide auf ein freies Feld verschoben wird. Das gilt auch für Riss- und Sockelplättchen. Endet der Zug bei einem Tier, endet der Zug des Spielers, es sei denn, es sei das gesuchte Tier. Und so ist der Nächste dran.

Ist nach dem Verschieben ein Sandstein oder Loch zu sehen, darf die Pyramide weiter verschoben werden. Wird ein Geheimgang aufgedeckt, können beliebig viele Pyramiden verschoben und große Entfernungen zurückgelegt werden.

Beim Verschieben können auch Mumien in eine Fallgrube stürzen. Das bringt dann zum Schluss extra Punkte. Man bekommt dabei sofort den Marker, der zeigt, auf welchem Feld das passiert ist.

Hat man Aufträge erfüllt, gibt es auf der Karte noch Sonderfunktionen, wie unter anderem das Auffüllen der Mumien.

Fazit

Durch das Hin- und Herschieben ändert sich das Spielfeld, man muss sich schnell was merken, um dann später nicht bei null anzufangen. Kinder sind hierbei klar im Vorteil, denn Kinder haben ein bildhaftes Gedächtnis.

Das Spiel als solches wurde wunderbar gestaltet und es glänzt durch das zahlreiche Spielmaterial. Insgesamt ein richtig gutes Familienspiel, welches einen langanhaltenden Spielspaß bietet. Daher sollte es in keiner Sammlung fehlen.

Sollten mal keine Spielpartner vorhanden sein, kann man sich auch in einer Solo-Variante testen.

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HIGHLIGHTS

Wilfried Just
Über Wilfried Just 3240 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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