Doppelnominierung für Ravensburger

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Ravensburger darf sich über gleich zwei Nominierungen der Jury „Spiel des Jahres“ freuen: Das Wort-Ratespiel „Werwörter“ geht für die begehrte Auszeichnung „Spiel des Jahres“ ins Rennen.

Zudem ist das strategische Bau- und Legespiel „Carpe Diem“ für das diesjährige „Kennerspiel des Jahres“ nominiert. Die Jury gab am Vormittag im Deutschen Spielemuseum in Chemnitz die Anwärter für den diesjährigen Spiele-Oscar bekannt.

Die Werwölfe sind wieder los! Im neuen Ratespiel mit Werwolf, Seherin und Co. hat der Bürgermeister als Gegenmittel für die bissigen Fabelwesen ein so mächtiges Zauberwort entdeckt, dass er dadurch verstummt ist.

Nun liegt es an den Dorfbewohnern, innerhalb weniger Minuten den gesuchten Begriff herauszufinden – mit „Ja“- oder „Nein“-Fragen. Der Werwolf, der das Wort auch kennt, wird jedoch alles daransetzen, dies zu verhindern.

Möglichst geschickt versucht er, so zu fragen, dass die anderen nicht auf den Begriff kommen und sich gleichzeitig nicht als Werwolf zu verraten.

Doch auch die Seherin kennt das Wort und will den Dorfbewohnern auf die Sprünge helfen. Versagen die Dorfbewohner, bleibt ihnen nur eine Chance: Sie müssen den Werwolf erraten.

Enttarnt dieser aber die Seherin, hat der Werwolf am Ende doch gewonnen. Mit von der Partie sind bekannte Gesichter aus dem Werwolf-Universum, aber auch neue Rollen mischen im Wort-Ratespiel mit. Die optional dazugehörige kostenfreie App übernimmt die Rolle des Spielleiters. Zudem kann man den Schwierigkeitsgrad des gesuchten Wortes variieren.

So begründet die Jury die Nominierung: „Das bekannte Werwölfe-Spielprinzip mit geheimen Charakterrollen fasziniert seit vielen Jahren. In Werwörter hat Autor Ted Alspach es nun kongenial verknüpft mit einem Ratespiel.

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Dass hier manche Spieler zur Vertuschung ihrer Identität scheinbar ahnungslos nach der Lösung fragen müssen, die sie längst kennen, klingt auf den ersten Blick absurd, erweist sich aber als fabelhafter Kniff.

Phänomenal, wie viel Spielspaß in fünf Minuten möglich sein kann.“

Carpe Diem – nominiert für das Kennerspiel des Jahres
Carpe Diem – nutze den Tag. Unter diesem Motto bauen die Spieler als Bürger von Rom ihr eigenes Stadtviertel auf. Nur wer aufmerksam die wachsende Infrastruktur der römischen Siedlung betrachtet und seine Kärtchen geschickt legt, kann in diesem Spiel punkten.

Man bewegt seine Spielfigur auf dem Spielplan so, dass bei jedem Zug ein Plättchen eingesammelt wird. Und damit wird gebaut: Fischteich, Hühnerstall, Weinberg, Acker, Unterkünfte oder Villa, Backstube oder Markt. Dabei entstehen die unterschiedlichsten Kulturlandschaften, der eine liebt den Weinbau, der andere die Viehzucht.

Auch die Villen der Patrizier fallen höchst unterschiedlich aus, zwischen klein und bescheiden oder riesig, mit Pomp und Protz. Ein Spiel besteht aus vier Durchgängen à sieben Runden. Nach jedem Durchgang werden die erreichten Punkte gezählt und kommen separate Wertungskarten ins Spiel, die der Sache eine neue Wendung geben.

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Mit der Wertung sammelt der Spieler weitere Erkenntnisse für künftige Spielrunden. Die Lage der Bauplätze hat etwa durchaus Auswirkung auf den Punktestand. Und Kulturlandschaften bringen schon während der Spielrunden Waren, Brot und Geld ein. Das alles herauszufinden, darin liegt der Reiz des Spiels.

„Die Autorenleistung, die sich hinter diesem überaus elegant komponierten Stadtbaupuzzle verbirgt, ist grandios. Stefan Feld hat einen Auswahlmechanismus entwickelt, der planerische Überlegungen erfordert und dennoch schnelle Züge erlaubt. Selten hat ein strategisches Kennerspiel so viel Tempo gehabt.

Hervorzuheben ist vor allem aber die innovative Auftragsabwicklung, die Carpe Diem spieltechnisch zu einem Glanzstück macht“, sagt die Jury.

Informationen zum „Spiel des Jahres“ finden Sie auf www.spiel-des jahres.com. Die Gewinner werden am 22. Juli 2019 in Berlin bekanntgegeben.

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