Till Eulenspielgel

Verlag Piatnik

Till Eulenspiegel hat in Mitteldeutschland und in Niedersachsen viele Spuren hinterlassen. Seine Streiche sind immer noch bekannt und in Bernburg wurde im Schloss sogar ein Turm nach ihm benannt und an der Rathaustür in Magdeburg findet man ihn auch.

Deshalb ist die Idee doch erfrischend neu. Nur wird leider die Geschichte mit dem Seiltanz und den Schuhen nicht komplett erzählt, denn die Geschichte hat eine Vorgeschichte und die Aktion mit den Schuhen war eine Rache dafür.

Till tanzte eines Tages über ein gespanntes Seil, welches über einen Fluss gespannt wurde. Er tanzte und machte seine Späße.

Eine Frau hat sich daraufhin zum Dachboden begeben, wo die eine Seite des Seiles befestigt war und schnitt das Seil entzwei. Daraufhin musste Till ein unfreiwilliges Bad nehmen. Alle ringsum lachten ihn aus und hatten so manchen Spott noch für ihn übrig.

Das ärgerte Till sehr, und er sagte zu sich selber: „Euch zahle ich das Gespött noch heim!“

Wie sich Till Eulenspiegel für das Gespött der Leute rächte.

So spannte er wieder einmal ein Seil über den Fluss, nur dieses Mal hat er die Besitzer gebeten, achtsam zu sein. Nach den ersten Späßen kamen die Menschen, schließlich wollten sie ihn noch einmal abstürzen sehen.

Eulenspiegel sagte: „Gebt mir euren linken Schuh! Ich zeige euch ein ganz neues Kunststück.“ Alle glaubten ihm das. Die Burschen und Mädchen zogen einen Schuh vom Fuß. Es waren 120 einzelne Schuhe. Aber im Spiel werden Schuhpaare gesucht und nicht einzelne Schuhe.

Das Spiel

Zwischen den beiden Häusern werden in beliebiger Reihenfolge die Seilkarten ausgelegt, die alle eine andere Farbe haben. Darunter werden jeweils vier Schuhe abgelegt.

Wer an der Reihe ist, würfelt. Till wird auf der gewürfelten Farbe abgestellt. Der Spieler kann sich nun den untersten Schuh aus dieser Reihe nehmen.

Das Ziel besteht darin, vier gleiche Paare zu bekommen. Hat man schon ein Paar in einer Farbe erhalten, kann man dieses Schuhpaar nicht noch einmal nehmen.

Bild Piatnik
Bild Piatnik

Hat man Till selber gewürfelt, kann man sich aus der jeweiligen Reihe einen Schuh nehmen, egal, auf welcher Position er liegt.

Fazit

Wie man bemerkt, ist dies ein Kinderspiel für die Jüngsten, die spielerisch nicht überfordert werden. Man muss nur aufpassen, dass sie Tills Eulenspiegelstreich dann nicht zu Hause umsetzen. Die Spielregeln sind einfach und verständlich.

Till Eulenspiegel ist ein einfaches Spiel, um die Kinder mit der Welt des Spielens vertraut zu machen.

  • Titel Till Eulenspiegel
  • Autoren Reinhard Pichler und Erwin Pichler
  • Verlag Piatnik
  • Anzahl der Spieler 2 bis 4
  • Spieldauer 45 Minuten
  • Altersempfehlung ab 4 Jahre

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.