Zum 20. Todestag von Astrid Lindgren: Neuausgabe von „Mio, mein Mio“

Bild Oetinger

Am 28. Januar 2022 jährt sich Astrid Lindgren Todestag zum 20. Mal. Ihre erste große fantastische Erzählung, „Mio, mein Mio“ wurde vom schwedischen Illustrator Johan Egerkrans neu illustriert.

Die Neuausgabe erscheint am 08. Januar 2022 im Verlag Friedrich Oetinger. Seine ausdruckstarken, künstlerischen Bilder unterstreichen die märchenhafte Atmosphäre des Textes. In „Mio, mein Mio“ erzählt Astrid Lindgren von der Sehnsucht nach elterlicher Liebe, nach Geborgenheit und Anerkennung, von Einsamkeit, vom Kampf Gut gegen Böse und der Macht der Liebe.

Niemals hat der Waisenjunge Bosse geglaubt, dass sein Vater ein Nichtsnutz war, auch wenn seine Pflegemutter das immer behauptet hat. Als er auf geheimnisvolle Weise ins „Land der Ferne“ gelangt, trifft er dort seinen Vater, der König ist. Aus Bosse wird Prinz Mio, und bald findet er im Jungen Jum-Jum auch einen echten Freund.

Doch das Land wird bedroht vom bösen Ritter Kato. Dieser Kato ist so böse, dass die Vögel verstummen, die Blumen verwelken und die Sonne aufhört zu scheinen, wenn man nur seinen Namen sagt. Sein Herz ist aus Stein, und er hält viele Kinder in seiner schrecklichen Burg gefangen. Es ist an Mio und Jum-Jum, den schrecklichen Kampf gegen ihn aufzunehmen und das Königreich zu erlösen …

Johan Egerkrans:
„Als Kind habe ich Mio, mein Mio nur einmal gelesen, aber in meinem Kopf entstanden ganz deutliche Bilder. Bilder, die ich jetzt, 35 Jahre später, versuche aus mir herauszubekommen. Über dem Buch schwebt eine gewisse Wehmut, die ich einfangen möchte.

Zum Beispiel dadurch, dass Mios Vater, der König, sein geliebtes Kind loslassen muss und es gewaltige Prüfungen durchstehen lassen muss, damit die Welt besser wird. Ein wenig ähnelt Mio, mein Mio dem Herrn der Ringe, der übrigens im selben Jahr erschien: Ein einsamer kleiner Protagonist muss eine Reise in ein gefährliches Land antreten, um gegen das Böse zu kämpfen.“

 

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