Madden NFL 21

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Seit Jahren stehen die Sportspiele von EA hoch in der Gunst der Spieler und jedes Jahr drehen die Macher immer wieder an verschiedenen Stellschrauben, um den jeweiligen Titel noch realistischer zu machen.

Dabei machen die Entwickler einen großen Spagat zwischen Realismus und Spiel. Vor allem soll es nicht so aussehen, dass das Spiel nur ein teures Update gegenüber dem Vorjahr ist.

Schließlich hat man eine große Spielgemeinde, die man bedienen muss. In dem Fall haben sich die Macher einen Arcade-Modus einfallen lassen.

Football ist ein Spiel, bei dem es richtig zur Sache geht.

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Madden NFL stand immer etwas abseits gegenüber FIFA, was aber dem Spiel irgendwie unrecht tut, schließlich gibt es auch in Deutschland eine stetig wachsende Fanschar, die sich an diesem Sport begeistern.

Auch haben die Macher das Spiel nicht seichter gestaltet, so dass die Spielfreude verloren geht, nein der Titel bietet immer noch zahlreiche Möglichkeiten, um Madden-Erfahrungen zu kreieren.

EA hat dabei ein neues System eingeführt, welches EA als X-Faktor bezeichnet. Hierbei werden einige Fähigkeiten von Stars besonders präsentiert oder hervorgehoben.

Dabei ist dies nicht abgehoben, sondern richtet sich nach den sportlichen Fähigkeiten der Spielfigur. Hiermit wird die Simulation auch gestärkt. Man muss hierbei aber einfach mal probieren und sich austoben.

Dabei wird aber deutlich, was der eine oder andere Spieler ausmacht und so mancher einen richtig guten Pass hinlegt. Und so mancher Spieler wird dadurch richtig zum Superstar. Trotzdem ist Madden immer noch ein Mannschaftsspiel. Das Spiel bietet dadurch wunderbare und einzigartige Spielmomente.

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Das Spiel bietet zwei Spielmodifikationen, einmal Superstar-Knockout und The Yard. Superstar sind schnelle kurze Spiele, die man online austrägt. In Yard geht es an den Ursprung des Sports, denn dieser Modus geht zurück auf die Straße, dort wo vor vielen Jahren der Sport entstanden ist.

Die Spielfelder sind kleiner und daher wird auch mit wenigeren Spielern gespielt. Die Regeln sind etwas anders und daher wird das Spiel auch viel flotter. Der Spaß und die Action stehen hierbei im Vordergrund.

Außerdem hat man dem Spiel auch eine Attraktion verpasst, in welcher auch Snoop Dogg auftaucht. Mehr wird hierzu nicht verraten.

Ansonsten, neben den vielen Skills und Änderungen, spielt sich Madden NFL immer noch so, wie vor Jahren. Warum auch, denn das Spiel hatte schon immer Spaß gemacht. Die Steuerung hat man auch verbessert, sie ist präziser als die Jahre davor. Dadurch wirkt alles auch realistischer.

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Aber wenn man einmal im Spiel ist, schaltet man alles andere weg. Vieles kann man auch durch Taktik im Spiel ausgleichen, man muss nur schnell reagieren, was der andere Spieler macht.

Man hat auch die Neuerung Live Playbooks 2.0 in das Spiel eingebaut. In der Liga ist das noch nicht zu sehen, da der Spielbetrieb noch nicht aufgenommen wurde.

Fazit

Endlich geht es im Stadion zur Sache. Madden kommt so langsam aus dem Nischendasein heraus, denn es ein grundsolides Spiel, welches aber einige Eingewöhnungszeit benötigt.

Die Macher haben viel an den entsprechenden Schrauben gedreht und herausgekommen ist ein grundsolides Spiel.

Mit Unterstützung können 10- bis 12-Jährige auch das Spiel spielen, man muss ihnen bei den Einstellungsmöglichkeiten einfach behilflich sein.

  • Entwickler EA

Tipp

Über den Autor

Wilfried Just

Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.