Take Off – The Flight Simulator

Bild astragon

Über den Wolken, so einmal sang Rheinhardt May, ist die Welt grenzenlos. Fliegen, der Traum der Menschheit und egal ob es Ikarus ist oder sonst wer, der für den Traum vom Fliegen dazu beigetragen hat, dass dieser Wunsch der Menschen erfüllt wurde.

Ich hatte einmal beruflich dafür gesorgt, dass diese Maschinen starten konnten. Nicht nur die Triebwerke eingebaut, oder nach dem Öl zu schauen war meine Aufgabe, wir konnten die Flugzeuge als Techniker anlassen und haben alles durchgecheckt.

Und unser Flugsimulator war nicht nur ein kleiner Chip, sondern eine schwere Anlage. Vor dem Start erfolgte der Pre-Flight-Check. Hier werden der Zustand der Reifen, der Tank, der Motor der Maschine und die Anschlüsse für Tragflächen und andere Teile kontrolliert.

Alle Anbauteile, wie Antennen, werden kontrolliert, ob sie auch fest sind. Und die Schaufeln des Triebwerkes werden auf Schäden kontrolliert.

Um ein Gefühl des Fliegens zu bekommen, sind Simulatoren gut geeignet, dieses Gefühl herüberzubringen. Als Pilot geht es gleich mit der Einführung los. Die Erklärungen erfolgen durch kleine Einblendungen.

Statt am Boden eine Einführung zu erhalten, wird man gleich mit einem Flug beschenkt, der in aller Regel bei vielen mit einer Bruchlandung abgeschlossen wird. Dazu ist alles in Englisch. Das Spiel wird durch die Kampagne getragen.

Im Menü kann man dann zum Hangar oder zur Weltkarte wechseln. Dabei ist dies auch vom eigenen Fortschritt abhängig. Im Hangar kann man sich dann ein Flugzeug kaufen. Aber erst einmal sind dies die kleinen Maschinen, ehe man sich in einen großen Vogel setzen kann.

Über die Erfüllung der Aufgaben bekommt man Geld, dass man dann auch in andere Maschinen investieren kann. Aber zuvor geht es darum, die erste Mission zu meistern.

Und als Pilot hat man auf einiges zu achten, das reicht von der Geschwindigkeit, Flughöhe, Einstellung der Höhenruder, Landeklappen und vielem mehr. Schließlich, runter kommen sie alle, aber wie.

Bild astragon

Hat man diese Aufgabe geschafft und landet wieder, gibt es Punkte und Geld, was man wiederum für die zweite Mission benötigt. Egal ob Nachtflug über einer Insel oder ein Flug in die aufgehende Sonne in den Bergen, in der Simulation ist einiges möglich.

Nur eins darf man nicht erwarten, eine Hochleistungssimulation, schließlich liegen die Kosten für die Simulation unter 20 Euro.

Trotzdem sind die Missionen abwechslungsreich gestaltet, wo man sogar ein Rennen absolvieren muss.

Fazit

Auf Grund des Preises kann man hier von der Grafik kein Wunderwerk erwarten. Bezüglich der Landschaft ist es detailarm. Dafür wiederum ist die Grafik im Cockpit detailreich.

Was gekonnt gemacht wurde, ist die Soundkulisse. Diese kommt der Realität sehr nahe.

Man kann beim Fliegen die Simulation auch aus verschiedenen Winkeln betrachten. In Ergebnis ist dies eine Simulation für Einsteiger, um halt mal reinzuschnuppern.

  • Verlag Astragon

Auch Interessant

Über Die Redaktion 10683 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.