Der Blackthorn-Code – Teil 2: Die schwarze Gefahr

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Kevin Sands, der eigentlich Theoretische Physik studierte und als Wissenschaftler gearbeitet hat, ist der Autor dieser Reihe.

Der Blackthorn-Code ist dabei sein Debüt und wurde zum Bestseller. Der Audio Verlag hat für die Hörbuchproduktion einen der renommiertesten Sprecher, Oliver Rohrbeck gewinnen können.

Ihn kennen viele als Sprecher von Justas Jonas, sowie als deutsche Stimme von Ben Stiller.

Als der Sprecher schlechthin kann kaum einer so mit seiner Stimme spielen, wie Oliver Rohrbeck. Man hat dabei den Eindruck, dass ein ganzes Team an Sprechern dieses Hörbuch eingesprochen hat.

Eine Reise in das mittelalterliche London
Christopher hat im ersten Band seinen Meister, den Apotheker verloren. Noch wohnt er in der Apotheke, aber offiziell darf er als Lehrling keine Tinkturen oder Kräuter verkaufen.

Sein Meister Benedict Blackthorn hatte ihm aber eine Nachricht hinterlassen, welche Christopher und sein Freund lösen müssen. Dabei geht aus dem Schreiben nicht hervor, was der Meister meint, nur dass er die Vögel beobachten muss.

Weiterhin hat die Stadt London mit der Pest zu kämpfen, an deren Folgen jeden Tag viele Menschen versterben. Ein Mittel dagegen gibt es bis zu dem Zeitraum nicht. Das ist auch die Zeit der skrupellose Quacksalber, die mit dem Tod Geschäfte machen und Dinge als Heilmittel verkaufen, die überhaupt nicht wirken.

Aber die Menschen versuchen sich dabei an jeden Strohhalm zu klammern und deshalb haben diese so großen Erfolg.

Vom König ist weit und breit nichts zu sehen, der hat sich von London abgewandt, um nicht selber in Gefahr zu sein. In der Geschichte hat ein sogenannter Prophet das Zepter in die Hand genommen. Sein Gesicht hat noch niemand gesehen, denn er trägt eine Pestmaske. Das Besondere dabei ist, dass er vorhersagen kann, wo als nächstes der Schwarze Tod zuschlagen wird.

Auch prominente Opfer sind darunter, wie das Kind eines Stadtrates. Auch Christopher bekommt eine Prophezeiung, das jemand aus seinem Umfeld Opfer des Schwarzen Todes werden kann.

Wie aus dem „Nichts“ taucht auch noch jemand auf, der behauptet, alle heilen zu können. Er will auch kein Geld dafür, man solle ihm nur dafür die benötigten Rohstoffe zur Verfügung stellen. Da ihm keiner glaubt, nutzt dieser die Gelegenheit, das Kind des Stadtrates, welches an der Pest erkrankt ist, zu behandeln. Und siehe da, am anderen Tage scheint dieses geheilt zu sein.

Um arbeiten zu können, weist die Stadt dem Heilsbringer die Apotheke von Christopher zu. Nur will dieser nicht, dass ihn Christopher unterstützt, nein, er hat panische Angst, dass ihm jemand das Rezept entwenden könnte. Und dann erfolgt noch ein Anschlag auf diesen Arzt, dem er gerade noch mit einem blauen Auge entkommt.

Mittendrin in den Verschwörungen Christopher und sein Freund Tom. Dazu hat sich noch Sally, welche aus dem Kindeheim stammt, gesellt, denn dieses wurde wegen der Pest geschlossen.

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Somit haben die Helden gegen die Verschwörungen und Heilsbringer zu bestehen und müssen nebenbei den Schatz von Meister Blackthorne finden, der vielleicht viel wertvoller ist, als man zu denken glaubt, denn der Meister kannte sich mit der Pest aus und hat jahrelang nach einem Heilmittel geforscht.

Fazit

Spannung pur, das bietet die Geschichte, die unterhaltsam und spannend geschrieben wurde. Die entsprechende Würze bieten die vielen Wendungen und die geschichtlichen Fakten, die sehr gekonnt in die Geschichte verpackt wurden.

Man hat dabei das Gefühl, mitten im Geschehen zu stecken. Das ist vor allem Oliver Rohrbeck zu verdanken, der ein begnadeter Sprecher ist.

  • Gekürzte Fassung mit Oliver Rohrbeck
  • Der Audio Verlag

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