game-Verband sieht Überarbeitungsbedarf

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„Gemeinsam mit den Verbänden Bitkom und VAUNET haben wir immer wieder darauf hingewiesen: Der gesetzliche Jugendschutz in Deutschland ist nicht mehr zeitgemäß und braucht dringend ein Update. Für uns als Games-Branche gehören besonders hohe Jugendschutzstandards zu unserem Selbstverständnis.

Deshalb fordern wir auch seit vielen Jahren ein neues Jugendschutzgesetz. Mit dem aktuellen Gesetzentwurf wird jedoch viel versprochen, was tatsächlich gar nicht eingelöst wird. Wirklich zeitgemäße, konvergente und international anschlussfähige Regelungen fehlen, Anbieter im Ausland müssen sich in großen Teilen gar nicht an die Regelungen halten und eine Umsetzung des Gesetzes droht Eltern und Anbieter noch mehr zu verwirren“, sagt game-Geschäftsführer Felix Falk.

„Wir freuen uns über die jetzt im Bundestag beginnende Debatte und hoffen, dass die breite Kritik am aktuellen Entwurf, etwa aus der Wissenschaft, von den Freiwilligen Selbstkontrollen, von den Bundesländern oder Verbänden wie Bitkom, VAUNET und uns, aufgegriffen wird und zu nachhaltigen Verbesserungen des Entwurfes führen im Sinne eines zukunftsfähigen Jugendschutzes für die digitale Medienrealität.

Wir unterstützen hierbei sehr gerne und stehen jederzeit mit unserer Expertise und unseren bereits entwickelten wirkungsvollen Jugendschutzlösungen bei digitalen Medien zur Verfügung.“

Bereits zuvor hatte der game gemeinsam mit Bitkom und VAUNET und auch eigenständig den aktuellen Entwurf des Jugendschutzgesetzes kritisiert sowie eigene Vorschläge für eine Jugendschutzreform vorgestellt.

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Über Wilfried Just 9023 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken.