Costa Rica

Bild Autor

Costa Rica liegt in Zentralamerika und grenzt an Panama an. Auf der einen Seite wird das Land von der Karibik und auf der anderen Seite durch den Pazifik umrahmt.

Das Land ist eines der wenigen, die überhaupt keine Armee besitzen und dafür haben sie das Geld in die Bildung und die Gesundheit gesteckt.

Costa Rica ist auch Vorreiter in Bezug auf regenerative Energien, denn diese werden zu 90 Prozent davon getragen.

Ein Großteil des Landes steht unter Naturschutz und dies ist auch der Aufhänger des Spiels. Das Einzige, was uns als Abenteurer stört, sind die Moskitos, die uns im Urwald begegnen können.

Im Spiel bedeuten diese für uns Gefahr. Als Abenteurer ziehen wir durch den Urwald und versuchen unterschiedliche Tierarten zu entdecken. Es gibt die Tiere, die häufig vorkommen, und natürlich Tiere, wie Wildkatzen, die es nicht so häufig gibt.

Ein Spieler wird in einer Spielrunde zum aktiven Spieler, das heißt, er führt den Trupp Abenteurer an. Zuvor wird das Spielfeld entsprechend der Spielanleitung vorbereitet.

Die Urwaldplättchen werden so abgelegt, dass die Tiere nicht zu sehen sind. Jeder Spieler besitzt entsprechende Spielfiguren, die an den Ecken auf den Start in den Urwald warten. Der aktive Spieler dreht das erste Plättchen um und er kann es nehmen, oder weitergehen.

Dadurch ist die Chance groß, diese dann an sich zu nehmen, nur darf man nicht auf zwei Moskitos stoßen, denn dann ist die Runde für uns vorbei. Wenn der Spieler zwar nein sagt, können die anderen beteiligten Spieler auch noch zuschlagen. Also muss man abwägen, wann man welche Karte nimmt.

Wie gesagt, hat man zwei Moskitos aufgedeckt, kommen diese Plättchen aus dem Spiel, die anderen bekommt man zugesprochen.

Bild Autor
Bild Autor

Und wenn man Plättchen genommen hat, sind auch die Abenteurer aus dem Rennen. Die anderen Spieler lassen ihre dort stehen. Da man nur sechs Figuren besitzt, besteht auch die Chance nur sechs Mal, etwas abzuräumen.

Also man muss genau abwägen, wann man zuschlägt, es muss sich halt lohnen, denn wenn man von allen Tieren ein Plättchen besitzt, bekommt man gleich eine hohe Punktzahl und auch je mehr man an Einzeltieren besitzt, macht sich bei unserem Punktekonto gut.

Fazit

Costa Rica ist gelungenes Familienspiel, einmal spielerisch und auf der anderen Seite kann man die Kinder neugierig machen, sich mit der Tierwelt dieses Landes vertraut zu machen.

Auf der anderen Seite kann man bei erfahrenen Spielern den Mitspieler ärgern, indem man ihn auf einer kleinen Insel stehen lässt und er keine weiteren Bewegungen machen kann.

Die Spielanleitung ist einfach und verständlich. Das Spiel wurde auch noch sehr schön und ansprechend gestaltet.

  • Autoren: Brett J. Gilbert und Matthew Dunstan
  • Verlag: Mayfair und Lookout
  • Vertrieb ASS
  • Anzahl Spieler: 2-5
  • Altersgruppe: ab 8 Jahre
  • Spieldauer: ½ Stunde

Die letzten Artikel

Auch Interessant

Kakerlakak

Andere Spiele
Oktober 11, 2016 Wilfried Just 0
Im Studentenwohnheim hatten wir diese Tiere auch, die man auch als gemeine Küchenschabe bezeichnet. In [...]
Würfelspiele

Yu-ca-tan

März 25, 2018 Wilfried Just 0
Yu-ca-tan ist ein typisches Würfel- und Zockerspiel. In die Mitte, in Form eines Kreises, werden [...]
Wilfried Just
Über Wilfried Just 6886 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen