Ausser Rand & Band

Bild Zoch

Das Fließband befördert Roboterköpfe, Beine und Rumpfkörper in drei Farben.

Auf diesen Komponenten platzieren die Spieler Würfel. Sobald ein Roboteil das Band verlässt, purzeln auch die darauf abgelegten Würfel herunter.

So würfelt das Fließband aus, welchem Spieler das betreffende Körperteil eines Roboters zusteht.

Vom Rand des Bandes lassen sich mit weiteren Würfeln Veränderungen auf dem Band vornehmen, um sich Vorteile in der „Produktionskette“ zu verschaffen.

Wer aus den „vom Band gewürfelten“ Robo-Körperteilen möglichst viele Roboter montiert und sie dabei möglichst aus einer einheitlichen Farbe zusammenzusetzen kann, gewinnt. (Verlag Zoch)

Bevor das Spiel beginnt, wird das Fließband zusammengesteckt. Die Roboplättchen liegen griffbereit daneben. Alles andere wird entsprechend der Regeln vorbereitet.

Die Spielregeln sind verständlich geschrieben, so dass man eigentlich gleich losspielen kann. Das Fließband hat entsprechende Würfelfelder, wo man dann die Würfel ablegt, die man gewürfelt hat.

Es können auch von anderen Spielern die Würfel dort abgelegt werden. Sobald der Zug beendet ist, zieht man ein verdecktes Roboplättchen und schiebt dieses von hinten rein, so dass das erste Plättchen herunterfällt. Damit fallen auch die Würfel herunter.

Wer dabei das beste Würfelereignis erzielt, erhält das Plättchen, das man dann für den Bau eines Roboters verwendet. Das Ziel besteht darin, möglichst einen Roboter in einer Farbe herzustellen, der natürlich komplett sein muss.

Man kann auch seine Würfel am Rand des Fließbandes ablegen und die entsprechende Aktion ausüben. So kann man zwei Roboteile von hinten auf das Fließband schieben. Oder das Würfelergebnis der Mitspieler wird einfach auf eins gesetzt.

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Dies sind vor allem taktische Möglichkeiten, die die richtige Würze in das Spiel bringen. Die Aktionen müssen dabei sofort ausgeführt werden.

Jeder Zug endet damit, dass ein Roboplättchen von hinten auf das Fließband geschoben wird, um ein Feld. Sobald es Feierabend ist, werden die Roboterteile zusammengebaut.

Fazit

Dies ist ein einfaches aber sehr gelungenes Kinder- und Familienspiel, das einfach nur Spaß macht. Die Regeln sind einfach und verständlich.

Die Aktionsmöglichkeiten sind vielfältig und diese bringen die Würze ins Spiel. Auch grafisch ist dies ein sehr schönes Spiel, es ist alles stimmig und gut aufeinander abgestimmt.

Ein Spiel, das Platz in jeder Spielesammlung finden sollte.

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  • Autor: Holger Schmidt
  • Altersempfehlung: ab 7 Jahre
  • Spieler: 2 – 4
  • Verlag: Zoch
  • Spieljahr: 2019

Tipp

Über den Autor

Wilfried Just

Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.