Ravensburger Spieleneuheiten Frühjahr 2019

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Red Peak
Beim neuen, bis zum Schluss spannenden Kooperationsspiel von Ravensburger müssen sich die Abenteurer mittels Wegekärtchen einen Weg durch den Dschungel bahnen, ehe der Vulkan Red Peak ausbricht.

Die Kärtchen können die Spieler aber nur legen, wenn sie auch die entsprechenden Hilfsmittel haben, die darauf abgebildet sind. Wie zum Beispiel ein Kompass, eine Axt und Proviant.

Dafür benutzen die Spieler ihre Handkarten, die ebenfalls die verschiedenen Hilfsmittel zeigen. So müssen sich die Abenteurer genau absprechen, wer welche Handkarte ausspielt. Und das unter extremem Zeitdruck: Innerhalb von 90 Sekunden müssen sie ihren Weg geplant, ausgelegt und ihre Spielfigur gezogen haben.

Auf den bewältigten Wegekärtchen gibt es Belohnungen, mit denen die Spieler ihren Vorrat an Zeit, Handkarten und Wegekärtchen auffüllen. Aber fatalerweise muss man auch Vulkanplättchen aufdecken. Kein Ausbruch? Puh, Glück gehabt! Ausbruch?

Dann kommen die heißen Geröllmassen der Abenteurergruppe nah und näher. Erwischt sie die Lava, ist die Mission verloren. Schaffen es die Spieler jedoch ins rettende Boot, haben sie alle gemeinsam „Red Peak“ gewonnen. Spielvarianten sorgen für zusätzliche Abwechslung.

Für 2 bis 6 Spieler ab 8 Jahren, von Carlo A. Rossi, 24,99 Euro (UVP), ET März 2019

Harry Potter Labyrinth
Der Brettspielklassiker von Ravensburger taucht in die Geheimgänge der Hogwarts-Welt ein. Wer behält den Überblick im Harry Potter Labyrinth und findet die Wege zu den bekannten Hogwarts-Bewohnern? Harry, Ron, Hermine, Prof. Dumbledore, Hagrid und Harrys Eule Hedwig warten darauf, von den Spielern gefunden zu werden.

Wer das Labyrinth geschickt verschiebt, dem eröffnen sich neue Wege, die zu den gesuchten Figuren führen.

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Für 2 bis 4 Spieler ab 7 Jahren, von Max J. Kobbert, 34,99 Euro (UVP), ET Januar 2019

Hase und Igel
Hase sowie Igel möchten jeweils als Erster in den Bauernhof einlaufen beziehungsweise hoppeln. Doch es gewinnt nicht unbedingt das flotteste Tier, sondern das mit der besten Strategie: Das Ziel kann man nämlich nicht einfach in wenigen Zügen erreichen, sondern nur mit einem Energievorrat in Form von Karotten.

Um den Vorrat an Gemüse immer wieder aufzufüllen, ist es manchmal sogar von Vorteil, rückwärts zu laufen. Der Spieler, der sowohl alle seine Salatköpfe aufgegessen hat als auch mit der richtigen Anzahl an Karotten als Erster ins Ziel ziehen kann, gewinnt das Wettrennen. Der beliebte und 1979 als erstes „Spiel des Jahres“ ausgezeichnete Spiele-Klassiker ist neu aufgelegt im Handel erhältlich.

Für 2 bis 6 Spieler ab 10 Jahren, von David Parlett, 28,99 Euro (UVP), ET Januar 2019

Ravensburger Kartenspiele und „Die flotten Kleinen“
Heul doch! Mau Mau – mit Taschentuch für die größte Heulsuse!
Diese Mau Mau-Variante ist ein Ärgerspiel für die ganze Familie. Ziel ist es, sich mit seinem Ablagestapel die meisten Punkte zu erzwiebeln. Ablegen kann man nur Karten mit gleicher Farbe oder Zahl. Und sofern sie nicht beim Nachbarn passen, dann muss man die eigene Karte nämlich dort ablegen – das ist doch zum Heulen!

Der Nachbar freut sich natürlich diebisch über die geschenkten Siegpunkte. Wer nichts verschenken will oder nicht ablegen kann, legt eine Heulzwiebel auf seinen Stapel. Bei Spielende können diese Karten aber noch für so manchen deftigen Punktverlust sorgen.

Wer hat in diesem einfachen Ablegespiel den richtigen Riecher und muss die wenigsten Karten „verschenken“? Für noch mehr Spaß kommen Sonderkarten ins Spiel, mit denen man beispielsweise Handkarten tauschen muss.

Für 3 bis 6 Spieler ab 8 Jahren, von Leo Colovini, 9,99 Euro (UVP), ET Januar 2019

Werwörter
Die Werwölfe sind wieder los! Als Gegenmittel hat der Bürgermeister ein so mächtiges Zauberwort entdeckt, dass er dadurch verstummt ist. Nun liegt es an den Dorfbewohnern, innerhalb weniger Minuten den gesuchten Begriff herauszufinden – mit „Ja“- oder „Nein-Fragen.

Der Werwolf, der das Wort auch kennt, wird jedoch alles daransetzen, dies zu verhindern. Möglichst geschickt versucht er, so zu fragen, dass die anderen nicht auf den Begriff kommen und sich gleichzeitig nicht als Werwolf zu verraten. Doch auch die Seherin kennt das Wort und will den Dorfbewohnern auf die Sprünge helfen. Versagen die Dorfbewohner, bleibt ihnen nur eine Chance: Sie müssen den Werwolf erraten. Enttarnt dieser aber die Seherin, hat der Werwolf am Ende doch gewonnen.

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Mit von der Partie sind bekannte Gesichter aus dem Werwolf-Universum, aber auch neue Rollen mischen im Wort-Ratespiel mit. Die optional dazugehörige kostenfreie App übernimmt die Rolle des Spielleiters. Zudem kann man den Schwierigkeitsgrad des gesuchten Wortes variieren. Das Spiel ist nicht mit den anderen „Werwölfe“-Spielen kombinierbar.

Für 3 bis 10 Spieler ab 10 Jahren, von Ted Alspach, mit kostenloser App, 12,99 Euro (UVP), ET Januar 2019

Scotland Yard Würfelspiel
Die Würfel und die richtige Strategie sind entscheidend: Mister X ist mal wieder auf der Flucht durch London und versucht, den Detektiven zu entkommen.

Die Detektiv-Spieler müssen einen klugen Plan austüfteln, um dem Flüchtigen nicht zu viele Verkehrsmittel zur Verfügung zu stellen und ihm die Wege abzuschneiden. Doch Mister X hat ein neues Gadget erhalten – er kann den Helikopter benutzen und den Spielplan einmal umfliegen. Kann er in London tatsächlich unbemerkt umherstreifen oder kann das Detektiv-Team seine Taktik durchschauen?

Für 2 bis 4 Spieler ab 8 Jahren, von Inka und Markus Brand und Matthias Prinz, 12,99 Euro (UVP), ET Januar 2019

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.