Stellaris

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Die Entwickler Paradox hatten diesen Titel bereits 2016 für den PC herausgebracht. Die Konsolenvariante stellt im Wesentlichen die PC Version 1.7 dar.

Die Macher werden so wie in der OC Variante den Titel mit vielen Downloads versorgen. Leider gibt es noch kein Mehrspielsystem und das Menü ist etwas anders, als man es vom PC kennt.

Aber dieses ist auch gewöhnungsbedürftig, denn das Spiel bietet zahlreiche Möglichkeiten und damit muss man sich erst einmal vertraut machen.

Der Titel ist ein echtzeitbasiertes Globalstrategiespiel und das All bietet viele Möglichkeiten dazu. Egal ob man das

All besiedeln oder erforschen will. Nein, in den unendlichen Weiten des Alls gibt es auch andere Wesen, die nur darauf warten, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Diplomatie, wirtschaftliche Zusammenarbeit oder gar militärische Aktionen stehen dem Spieler hierbei als Mittel zur Verfügung.

Das Besondere dabei, der Spieler bekommt keine vorgesetzte Geschichte aufgetischt, nein, er ist Teil der Geschichte und das eigene Verhalten im Spiel ist ausschlaggebend, wie sich alles entwickelt.

Aber aller Anfang ist schwer, denn außer dem Heimatplaneten stehen nur wenige Raumschiffe zur Verfügung, um das All zu erforschen. Aber je mehr wir unser Reich aufbauen, um so komplexer werden die Aufgaben.

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Per Zufall werden immer bestimmte Ereignisse ausgelöst, die dann vom Spieler gelöst werden müssen oder das Ereignis kann den Spieler auch in eine tiefe Krise stürzen.

Damit wird an der Motivation der Spieler geschraubt, denn auf diese zufälligen Ereignisse hat der Spieler keinen Einfluss. Alles erinnert an das Kultspiel Master of Orion, welches Spielgeschichte geschrieben hatte.

Neben dem Ausbau der Flotte muss man auf seiner Heimatwelt sich der Wissenschaft und der Erforschung widmen. Ohne dieses kommt man nicht weiter.

Durch das Erforschen des Alls sucht man Verbündete, um zu handeln und Bündnisse zu schmieden, denn ohne die kann man schnell ausgelöscht werden.

Das Besondere an dem Titel ist, dass alles in Echtzeit abläuft, die man anhalten oder auch vorspielen kann. Dadurch hat der Spieler Zeit, genau zu planen und so läuft alles ohne Hektik ab.

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Was sehr gewöhnungsbedürftig ist, ist die Menüsteuerung, denn hier braucht man viel Zeit, um sich damit zurechtzufinden.

Unerfahrene Spieler werden hier Probleme haben.

Fazit

Dies ist ein komplexes Spiel, das nicht unbedingt für Spielanfänger geeignet ist.

Der Nachteil in der Konsolenvariante ist die Menüführung, da fehlt irgendwie die Maus.

Aber wer sich einfuchst, wird mit einem sehr anspruchsvollen Spiel mit Tiefgang belohnt.

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Wilfried Just
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.