The Game: Extreme

Bild NSV

The Game hatte im letzten Jahr viele Anhänger gefunden. Ein einfaches Spielsystem und trotzdem fordernd, das war The Game.

Um zu gewinnen braucht nicht nur Glück, sondern man muss planmäßig vorgehen. Nun haben die Autoren noch eins drauf gesetzt.

Das Spiel benötigt nicht das Ursprungsspiel, nein man kann es noch hinzufügen, aber es ist nicht zwingend erforderlich. Die ursprünglichen Regeln für die Ablage der Karten bleiben bestehen. Auf dem Tisch liegen die Startkarten, zweimal die Eins und zweimal die Hundert.

Einmal werden die Karten hier aufsteigend und bei der 100 absteigend ausgelegt.

Dazu gibt es noch die Sonderregel, dass man eine Karten mit minus 10 belegen kann, also wenn eine 47 ausliegt, kann man eine Karte mit 37 auslegen und die Regel auf- bzw. absteigend wird hierfür außer Kraft gesetzt. Jetzt kommen aber noch 28 weitere Befehle hinzu.

Diese zusätzlichen Regeln bringen daher noch mehr Schwung in das Spiel.

So gibt es eine Karte, die Kommunikation untereinander verbietet, denn man kann bei Extreme im Team spielen. Oder die 10er Regel wird außer Kraft gesetzt. Es gibt auch Befehle, wo der Spieler nur eine Karte nachziehen darf, statt so viele, wie er abgeworfen hatte.

Man braucht ein wenig Glück und man muss abwägen, wann man welche Karte abwirft, sonst hat man sich schnell alles verbaut. Wobei die 10er Regel ideal ist, um das Spiel noch mal zu drehen.

Fazit

Einfache Regel und ein sehr schnelles Spiel, das ist The Game Extreme. Vor allem spielt es sich ab 3 Personen und mehr recht flott.

Das Spiel spricht Gelegenheits- aber auch Vielspieler an und ist auch ein ideales Familienspiel.

  • Autor: Reinhard Staupe und Steffen Benndorf
  • Grafik: Oliver Freudenreich
  • Verlag: NSV
  • Anzahl Spieler: 1-5
  • Altersgruppe: ab 8 Jahre
  • Spieldauer: 20 Minuten
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.