Code Master

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Code Master ist ein Logikspiel für eine Person. Thema ist das Programmieren von Computern oder besser gesagt, der entsprechenden Software. Jedenfalls versucht die grafische Gestaltung auf dieses Thema hinzuweisen.

Dabei gibt es scheinbar viele Möglichkeiten, sich durch ein Level zu navigieren, aber nur ein Weg ist der Richtige.

Das Ziel besteht darin, einen Avatar ans Ziel zu bringen. Man muss jede Karte komplett durchspielen.

Jedes Level muss anhand der Spielanleitung vorbereitet werden und dabei können nur bestimmte Wege durchschritten werden. Dies soll angeblich die Arbeitsweise eine Programmcodes simulieren, was meines Erachtens weit hergeholt ist, aber dem Logikspiel nicht immer Wege steht.

Das Spiel als solches ist nicht dazu geeignet, Kindern den Hintergrund der Programmierung beizubringen oder zu erklären, wie Programmierung funktioniert. In der Welt der Computer ist es, dass diese uns kontrollieren.

Aber es gibt eine Spezies, dies es anders macht, der Programmier, dieser kontrolliert den Computer, er macht das, was der Programmierer sagt. Um dies zu werden, muss man kein Übermensch sein, nein man muss logisch denken können und Lust haben, Probleme zu lösen.

In dem Fall geht es also um Logik, den ersten Schritt, um Programmierer zu werden, aber mehr hat das Spiel sonst nicht mit dem Thema zu tun. Zwei Drittel der Rätsel oder besser gesagt, Levels, sind einfach, aber dann zieht es richtig an. Das Gute daran ist, dass die Lösungen in Form eines Posters beiliegen.

Im Spiel enthalten ist ein großes Buch mit zehn Spielfeldern. Darauf befinden sich nummerierte Punkte, die durch rote, blaue und grüne Pfade verbunden sind.

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Auf jedem Spielfeld befinden sich auf der linken Seite Vorgaben für sechs Level: Start und Ziel sind immer vorgegeben.

Fazit

Das Thema wirkt ein wenig aufgesetzt, was aber dem Logikspiel nicht entgegen steht. Erst im letzten Drittel kommt so etwas wie eine Befehlskette hinzu. Auch auf den Grundsatz „0 und 1“ geht das Spiel nicht ein, was aber Grundlage jeder Programmierung ist.

Deshalb sollte man das Spiel sich mal selber ansehen, um zu entscheiden, ob es passt. Aber 8 Jahre für das Spiel ist sehr mutig und muss man probieren. Für diese Altersgruppe sind die ersten Level richtig.

Wobei es noch davon abhängt, ob Kinder diese Art von Spielen mögen, in aller Regel nicht.

  • Verlag ThinkFun

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Über Wilfried Just 8892 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.