Graffiti

Bild Huch

Bei Graffiti zeichnen alle gleichzeitig und einer rät, was gemalt wurde. Vor Spielbeginn wird entschieden, ob mit den leichten oder schweren Begriffen gespielt wird und wie viele Begriffe jeder Spieler erraten soll.

Anschließend werden die gemischten Begriffskarten in die Tischmitte gelegt und Tafeln, Stifte und Sanduhr bereitgehalten.

Ein Spieler zieht eine Begriffskarte, die allen Mitspielern, bis auf den Rater, gezeigt wird. Anschließend zeichnen die Spieler den Begriff, solange die Sanduhr läuft.

Der Rater muss währenddessen die Augen schließen, um die Zeichnungen noch nicht sehen zu können.

Zu den leichten Begriffen zählen beispielsweise: Fakir, Milchkaffee, Elefantenkuh und Kussmund. Schwere Begriffe sind Springbrunnen, Saustall, Satansbraten oder Schokoladenhase.

Die Tafeln werden nun gemischt und dem Rater übergeben, der drei Versuche erhält, den gesuchten Begriff zu erraten. Benötigt er nur einen Versuch, erhält der Rater 2 Punkte, für den 2. und 3. Versuch jeweils einen Punkt.

Danach hat der Rater die Aufgabe zu entscheiden, welche Zeichnung ihm am besten gefällt und notiert auf diese Tafel 2 Punkte, die der Zeichner dann gutgeschrieben bekommt. Zuletzt versucht der Rater, die Zeichnungen den Spielern richtig zuzuordnen. Für jeden Treffer erhält er einen Punkt.

Für jeden Fehler bekommt der Spieler einen Punkt, dessen Zeichnung falsch zugeordnet wurde.

Sieger ist, wer die meisten Punkte erzielen konnte.

Fazit

Graffiti ist ein Spiel mit hohem Spaßfaktor. Egal, ob man ein guter Zeichner ist oder nicht, wichtig ist, dass der Rater den gesuchten Begriff erkennt. Zudem kann der Rater nicht nur der schönsten, sondern auch der originellsten Zeichnung einen Punkt geben, sodass es nicht auf „Zeichenkunst“ ankommt.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Das Spiel wird als Partytipp angepriesen (auf dem Spielkarton), was ich nur empfehlen kann.

Bei insgesamt 440 zu erratenen Begriffen kommt so schnell keine Langeweile auf. Und sollten alle Begriffe durchgeraten sein, überlegt man sich einfach neue – und weiter geht’s. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Sehr empfehlenswert!

  • Genre: Zeichenspiel
  • Verlag: Huch & friends
  • Alter: ab 12 Jahren
  • Spieler: 3-7
  • Dauer:  ca. 30 Minuten

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Über Wilfried Just 8865 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.