Bittersüße Zockerei „Chocolates“

Bild Piatnik

Diese leckeren Verführungen schmelzen auch nicht im Sommer – sondern laden auch an heißen Tagen zu einer bittersüßen Zockerei ein! Deshalb einfach die Spielepackung öffnen und Appetit holen. Aber Vorsicht: „Chocolates“ hat zwar keine Kalorien, kann aber definitiv Sucht­charakter entwickeln.

Dieses Spiel ist wie eine Schachtel Pralinen – man weiß nie, was man bekommt. Gesucht sind die richtigen Tipps zur Position verschiedener süßer Leckerbissen.

Gespielt wird mit 21 ver­deckten Pralinen-Plättchen in drei Formen und sechs Sorten, von denen 16 in vier gleichen Reihen, dem Spielraster, angeordnet sind. In jedem Spielzug wird genau eine Praline im Raster oder von den daneben liegenden Plättchen aufgedeckt.

Wer mag, nimmt auch noch eine Tippkarte, die zeigt, wie die Pralinen angeordnet sein könnten: Liegen mehr Leckerbissen mit dunkler Schokolade auf einer Seite des Spielrasters?

Gibt es zwei weiße Pralinen nebeneinander? Sind genauso viele dreieckige wie sechseckige Pralinen im äußeren Bereich? Liegt die einzige goldene Praline im Raster oder außerhalb? Insgesamt 29 Tippkarten beschreiben die zu erraten­den Positionen der süßen Köstlichkeiten.

Entscheidet man sich für eine der offen liegenden Tippkarten, wird der Aussage zugestimmt oder auch nicht – bei dem Urteil muss man im weiteren Spielverlauf aller­dings bleiben.

Wichtig ist auch die Frage, wann Tippkarten gewählt werden, die Jeder für sich anders beantworten wird: Wer gerne zockt, sichert sich vielleicht schnell eine punkteträchtige Karte, auch wenn erst wenige Prali­nen aufgedeckt sind.

Andere gehen behutsam vor und nehmen erst später Tipps, wenn die Wahrschein­lichkeiten besser abzusehen sind. Das Spiel kann aber auch schnell vorbei sein, wenn jemand seine vierte Tippkarte ablegt. Für die richtigen Entscheidungen ist bei „Chocolates“ Mut gefragt und eine gute Taktik.

Nicht jeder Tipp ist gleich viel wert, deshalb kann sich eine kluge Kartenwahl als Vorteil erweisen. Auslie­gende Tippkarten, die vielleicht auf den ersten Blick nicht so attraktiv erscheinen, werden mit Nougat­würfeln versüßt und machen sich am Spielende mit Zusatzpunkten bezahlt.

In der Schlusswertung wer­den alle gesammelten Karten überprüft und es zeigt sich, wer richtig oder falsch getippt hat – und dafür entsprechende Punkte kassiert oder verliert.

Nicht nur Schokolade hat ein hohes Suchtpotential, sondern auch dieses Spiel, das sich für zwei bis vier Pralinen-Fans ab zehn Jahren eignet. Die Kombinationen der bittersüßen Zockerei wechseln in jedem neuen Spiel, sodass der Wiederspielreiz hoch bleibt.

Ebenso wie sich Pralinenschachteln oft in kürzester Zeit leeren, dauert es auch bei „Chocolates“ nur rund 15 Minuten, bis klar ist, wer am besten geschätzt oder gezockt hat. Von der verführerischen Packung hat man deutlich länger etwas als vom süßen Pen­dant, weshalb es ein ideales und lange haltbares Geschenk ist.

 

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.