Die Marzipanpiraten

Marzipanpiraten

Bild DAV

„Da wär’n noch sieben Kisten, über die wir reden müssten. Gleich sind wir bei dir, denn du hast noch nicht bezahlt!“

Es ist eine Zeit, wo die Piraten nicht nur die sieben Weltmeere unsicher gemacht haben und Schiffe gekapert haben, nein sie haben es gewagt, die Hansestädte direkt anzugreifen.

Aber keine Angst, dies ist ein Hörspiel für Kinder und kindgerecht ist auch die Produktion.

Die Idee und die Musik stammen von Heiko Woltersdorf und Wolfram Eicke, denn es wird viel gesungen.

Frank Zander schlüpft dabei sogar in die Rolle des oberen fiesen Piraten.

Und seine rauchige Stimme passt genau, als ob er nie etwas anderes gemacht hat, als Pirat zu sein.

Käpt’n Niederstrecker will mit einem anderen Kapitän die Hansestadt belagern, bis diese sieben Kisten Gold herausgegeben haben.

Aber die Bürger leisten Widerstand. Es führt sogar dazu, dass die Lebensmittelvorräte langsam zur Neige gehen.

Bei den Wirren der Ankunft der Piraten kam der junge Spanier Antonio mit in die Stadt. Da er Zuckerbäcker ist, kam er gerade richtig, so hat ihn der Bäckermeister Mehlich angestellt.

Im Lauf der Belagerung gehen in der Stadt die Lebensmittel zur Neige.

Durch Zufall entdeckt Antonio ein Lager voller Lebensmittel bei seinem Meister, der sogar still und heimlich das Brot an die Reichen verkauft und anderen sagt, dass er kein Mehl hat.

Antonio bittet die Kinder, die vor der Bäckerei stehen, in die Backstube zu kommen und da sie zuvor Mandeln gefunden haben, backt er etwas besonders für die Kinder. Nur kommt der Bäckermeister zurück und behauptete, dass er bestohlen wurde.

Nun jagen ihn die Wachen. Da die Kinder etwas von einem Geheimgang erzählt haben, der nach draußen führt, tritt Antonio die Flucht an.

Nur wird er dabei von den Piraten entdeckt. Ist jetzt alles zu spät? Die Lage scheint gefährlich, bis er einen Marzipanpiraten aus seinem Bündel hervorzieht und dem Käpt’n in die Hand drückt. Könnten diese kleinen »Piraten« für die Befreiung der Stadt von Nutzen sein?

Fazit

Wirklich ein wunderbares Hörspiel mit Musik und tollen Stimmen, denn die Geschichten werden immer wieder musikalisch aufgelockert.

Die Geschichte bietet alles das, was die Kinder sich wünschen. Spannung und Humor und einige Piraten, die man wirklich nicht ernst nehmen kann.

Die Geschichte ist wirklich etwas Besonderes und hebt sich somit deutlich positiv von den vielen Piratengeschichten ab.

  • Ein Hörspiel von Heiko Woltersdorf
  • Musik: Heiko Woltersdorf und Wolfram Eicke
  • Regie: Heiko Woltersdorf
  • Es singt der Chor der St. Lorenz Kantorei in Lübeck-Travemünde und die Kinderchor-Bande der Grundschule Lübeck-Lauerholz.
  • Mit Helmut Krauss, Frank Zander, Wolfram Eicke u.v.a.
  • Verlag: DAV

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Wilfried Just
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.