Siku Racing

Bild Siku

Zur Spielwaren Messe 2013 erhielt Siku Racing berechtigterweise den Toy Award. Im Herbst 2013 war es soweit und das Produkt erschien im Handel und schon waren die Rennstrecken Sets ausverkauft. Was beeindruckt ist die hervorragende Technik, die sich in den Autos im Maßstab von 1:43 verbirgt.

Siku hat das Rennset mit einem komplett neuen Steuerungssystem ausgestattet. Aber um sich ein sprichwörtliches Bild zu machen, kann man Siku Racing mit einer Carrerabahn aber ohne Schienen vergleichen. Wobei dieser Vergleich etwas hinkt, aber man kann es sich dadurch bildlich vorstellen, was dieses Rennset kann.

Das Auto besitzt einen Akku, den man an- und ausschalten kann. Auch der Akkuwechsel ist kein Problem. Das Besondere an dem Auto ist, dass das Auto wie ein normales Auto Federn besitzt und mit einen Differenzial-Getriebe ausgestattet wurde. Das Besondere am Auto ist der Fotosensor.

Mit Hilfe dieses Sensors kann das Fahrzeug Farben erkennen, wie Grün steht für Gras. Und tatsächlich, das Fahrzeug reagiert tatsächlich anders und fährt bei Gras langsamer. Bei Blau, was für Wasser steht, reagiert sogar die Lenkung, so dass man hier gegenlenken muss. Zu jedem Fahrzeug gibt es auch unterschiedliche Reifensets.

Mit Hilfe der Fernsteuerung kann man auch unterschiedliche Gänge einlegen. Die Fernbedienung arbeitet dabei sehr präzise.

Alle Autos sind aus Metall und daher sehr robust. Man muss sie aber nicht runterfallen lassen. Neben den beiden Autos und den dazugehörigen Fernbedienungen gehören 16 Bahnstücke dazu. Man kann aber weitere Bahnstücke dazu kaufen.

Und die Bahn ist so groß, dass auch ein drittes Auto an den Start gehen kann. Die Bahnen werden wie Puzzle zusammengesteckt und man kann sie auch unterschiedlich legen, so dass Abwechslung garantiert ist. Rechts und links wird die Strecke mit Leitplanken abgesichert.

Bild Siku
Bild Siku

Der Controller liegt gut in der Hand. Über diesen wird das Fahrzeug gesteuert. Man kann dabei den Sensor zuschalten, denn man kann auf der Bahn unterschiedliche Farbteile kleben, wo das Fahrzeug, wie oben beschrieben, anders reagiert. Außerdem besitzt das Fahrzeug neben mehreren Vorwärts- auch einen Rückwärtsgang.

Natürlich verfügt das Fahrzeug auch über eine entsprechende Beleuchtung.

Fazit

Siku Racing funktioniert hundertprozentig und ohne Probleme. Positiv, man kann den Akku ohne Werkzeug wechseln. Wem die beiden Autos nicht reichen, der kann für ca. 100 Euro ein zusätzliches Fahrzeug dazukaufen.

Dies hört sich sehr viel an, aber die Technik, die in diesen kleinen Autos steckt, ist einmalig. Neben dem Differenzial-Getriebe ist der Motor federnd gelagert. Der Akku der Fahrzeuge hält ca. 2 Stunden und muss dann wieder aufgeladen werden.

Streckenerweiterungen gibt es bereits zu kaufen. Und wenn das Produkt bei den Käufern ankommt, wird der Hersteller wahrscheinlich auch noch andere Fahrzeugtypen anbieten, schließlich hat Siku auf diesem Gebiet viel Erfahrungen, denn ihre Modellautos glänzen durch Detailtreue.

Das Einzige, was erst einmal einen Schock auslöst, ist der Preis von ca. 335 Euro für das Starterset. Aber eine gute Rennbahn in diesem Bereich, und da fährt das Fahrzeug auf Schienen, liegt in der gleichen Kategorie.

 

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