Rigo und Rosa

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Bei diesem ungewöhnlichen Zoobesuch geht es von Anfang an nachdenklich zu – im allerbesten Sinn!

Denn als der stolze Zoo Leopard Rigo auf die peruanische Bergsumpfmaus Rosa trifft, wird umgehend darüber nachgedacht, warum Rosa nicht einschlafen kann.

Der Grund? Weil sie Angst vor bösen Tieren hat! Rigo muss ihr auf Ehre und Gewissen versichern, dass ganz, ganz bestimmt keine bösen Tiere vorbeikommen werden – und schwankt zwischen Erheiterung, Verwunderung und Neugier.

Aber schließlich steht fest, dass er mit dem Mäuschen auch erst reden und es anschließend fressen kann. Umgekehrt wär‘s schwieriger! Also darf Rosa sich an Rigo kuscheln und selig einschlafen. Alles Weitere kann man schließlich in Ruhe und in 28 kleinen Kapiteln noch klären …

Ist man jeden Tag ein anderer? Stehen Leoparden wirklich auf Naturheilkunde? Was würde man ändern, wenn man einen Tag lang die Welt neu machen könnte? In den literarischen Miniaturen wird weltbewegenden wie ganz alltäglichen Fragen mit Sinn für hintersinnige Komik nachgegangen.

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Gegensätze ziehen sich an: „Ein Leopard und eine Maus … Das glaubt uns niemand.“ So steht es auf der Rückseite des Buches und tatsächlich bilden die beiden Protagonisten dieses Kinderbuches ein Gegensatzpaar, das sich nicht nur äußerlich, sondern auch in den Wesenszügen deutlich voneinander unterscheidet.

Fazit

Rigo und Rosa ist eine wunderbare Geschichte, über Freundschaft, auch wenn man selber so unterschiedlich ist.

Die Kritiker überschlagen sich mit Lob bei dieser Geschichte und wird von einigen als Kleinod eingestuft.

  • Gelesen Ulrich Noethen
  • Autoren Lorenz Pauli, Kathrin Schärer
  • Verlag DAV

Tipp

Über den Autor

Wilfried Just

Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.