Spinnengift und Krötenschleim

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Eile ist geboten! Sucht in den Regalen nach Bibberkraut und Würgewurzel, vielleicht sind sie in den Schubladen oder unter den Tischen versteckt. Den Mäusedreck könnt ihr in der Ecke unter dem Besen finden. Merkt euch gut, wo die Zutaten liegen, bevor die Kobolde alles durcheinanderbringen.

Füllt den 3D-Hexenkessel mit Zauberchips und zaubert die kleinen grünen Helfer herbei, um die Kobolde zu vertreiben! Die Welt der Hexen hängt von euch ab! Viel Erfolg!

Die Spieler müssen die benötigten Zutaten für die kleinen grünen Ungeheuer finden und den Hexenkessel füllen, um ein echtes Ungeheuer zu beschwören.

Dabei gilt es, sich in der chaotischen Hexenküche zurechtzufinden und die richtigen Zutaten zu finden. Ein Spiel, das für viel Spaß und Spannung sorgt und die kindliche Fantasie anregt. Die Idee dazu hatte Klaus Teuber, den Erfinder von Catan.

Klaus Teuber hatte hier ein älteres Spiel überarbeitet, welches unter dem Titel Hallo Dachs zahlreiche Preise erhalten hatte. Dabei hat er dem Spiel einen Zauberkessel verpasst, so dass eine Hexenküche entstanden ist.

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Dazu entstand eine passende Grafik, so dass die Spieler in die Welt der Hexen und Monster abtauchen können. Was nicht so gut ist, dass man die Würfel selbst mit Stickern versehen muss.

Wie jeder weiß, können diese sich über die Jahre abnutzen. Aber das Zusammenbauen mit den Kindern ist problemlos möglich und macht den Kindern Spaß.

Die Spieler würfeln abwechselnd und ziehen ihre Hexenfiguren entsprechend der gewürfelten Augenzahl. Wenn sie auf einem Wegefeld landen, dürfen sie sich den Zauberchip nehmen und die darauf abgebildete Aktion ausführen.

Dies kann das Tauschen von Zutatenkärtchen, das Bewegen einer anderen Hexe oder das Öffnen einer Schatztruhe sein. Aber so einfach ist es nicht, um einen Zauberchip zu gewinnen.

Dazu müssen Zusatzkärtchen aufgedeckt werden, welche sich nach der Anzahl der Löcher im Chip richtet. Es gibt hier einige Dinge, die man beachten muss, so zum Beispiel, wenn nicht genügende Zauberkärtchen im Kessel sind, dann ist zum Beispiel der Zug beendet.

Dies hört sich zwar etwas kompliziert an, ist es bei weitem nicht, denn die Spielanleitung ist sehr gut und viele Züge wurde auch noch einmal grafisch veranschaulicht. Die Spieler zählen ihre Hexenorden und Ungeheuer und derjenige mit der höchsten Gesamtanzahl ist der Gewinner des Spiels.

Fazit

Es ist schade, dass Klaus Teuber verstorben ist, aber sein Erbe lebt in Form seines großartigen Spiels weiter. Es ist beeindruckend, wie er immer wieder neue und spannende Spiele entwickelt hat, die die ganze Familie zusammenbringen.

Der Kosmos Verlag hat sicherlich einen Glücksgriff gemacht, als er dieses Spiel veröffentlicht hat.

Es ist schön zu wissen, dass es noch viele andere Spiele von Klaus Teuber gibt, die es wert sind, gespielt zu werden. Sein Talent und seine Kreativität werden in jedem einzelnen Spiel spürbar.

Es lohnt sich, seine Spiele nicht zu vergessen und sie immer wieder hervorzuholen, um gemeinsam mit der Familie und Freunden Spaß zu haben.

Dieses Familienspiel wird sicherlich einen Ehrenplatz im Spieleregal bekommen und immer wieder für vergnügliche Stunden sorgen. Klaus Teuber wird durch seine Spiele und sein Erbe unvergessen bleiben.

  • ab 6 Jahre
  • 2 bis 4 Spieler
  • 30 Minuten
  • Autor Klaus Teuber
  • Verlag Kosmos
  • Neuauflage 2024
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Über Die Redaktion 13616 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.